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Freisener Nachrichten
Ausgabe 22/2026
Kommunales näher gebracht
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Herzeleid

Mein Herz, schweig still,

nie wird das Leid aus Deinem Inneren fliehen,

was ich auch tu´, was ich auch will,

was immer mag geschehen.

Dahin ist alle Freud und Lust,

dahin des Lebens Sonne,

kein Leben mehr in meiner Brust,

nicht mehr des Frohsinns Wonne.

Nur mehr der Schmerz

bohrt wild in mir

und Sorgen quälen mich;

gib Ruhe Herz,

gib Ruhe mir,

zieh endlich einen Strich.

Mein Herz, schweig still,

es ist jetzt Zeit,

es ist zuviel,

lösch aus das Leid!

Gedichte von Walter Bier

(Briefbot Walter)

1967-68