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Freisener Nachrichten
Ausgabe 32/2026
Kommunales näher gebracht
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Sommernacht

Wie lieblich fächelt mir der Wind

um meine heißen Wangen.

O komm zu mir, mein schönes Kind,

lass mich nicht lange bangen.

Wie eine wilde Katze schleicht

sich schon mein Lieb heran,

es legt die Arme um mich gleich,

dass ich kaum atmen kann,

und dann berühren Lippen sich,

es jubeln Herzen laut,

und Brust an Brust wie inniglich

nun Aug‘ in Auge schaut.

Und um uns rum schweigt still der Wald,

der Mond am Himmel lacht,

und schöne Schattenbilder malt

er in die Sommernacht.

Gedichte von Walter Bier

(Briefbot Walter)

1967-68