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Freisener Nachrichten
Ausgabe 51/2019
Amtlicher Teil
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Abschuss von Raketen und Knallkörpern an Silvester und Neujahr von der Talbrücke Oberkirchen

Die Gemeinde Freisen ordnet als zuständige Behörde gemäß § 63 Abs. 3 Saarländisches Polizeigesetz (SPolG) vom 23. März 2001 (Amtsblatt S. 1074) i.V.m. § 18 der Polizeiverordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf den Straßen und in den Anlagen der Gemeinde Freisen vom 15. April 2003 (Amtsbl. Nr. 31/2003, S. 2114 ff.) aus Gründen der Sicherheit und Ordnung im Einvernehmen mit der Polizeiinspektion Türkismühle folgende Verbotsregelung an:

1. An Silvester und Neujahr ist es verboten, pyrotechnische Gegenstände (Raketen, Knallkörper und sonstige Feuerwerkskörper) von der Talbrücke Oberkirchen abzufeuern.

2. Diese Verbotsanordnung wird polizeilich überwacht.

3. Zuwiderhandlungen gegen diese Verfügung werden als Ordnungswidrigkeit gemäß § 19 Nr. 17 i.V.m. § 63 Abs. 3 SPolG mit einer Geldbuße bis zu 5.000,- Euro geahndet.

Begründung:

Durch das Abschießen von Raketen und Knallkörpern an Silvester und Neujahr von der Talbrücke Oberkirchen blieb in den vergangenen Jahren ein großer Teil des Unrates an Verpackungsmaterial und sonstiger Überreste der Silvesterknallerei wie Sektflachen auf der Talbrücke zurück und musste auf Kosten der Allgemeinheit entsorgt werden. Am schlimmsten jedoch waren die Häuser und Grundstücke unterhalb der Talbrücke betroffen. Was nicht auf der Talbrücke zurückblieb, landete in den Gärten, auf den Terrassen und Balkonen sowie in den Dachrinnen der Häuser. So wurden auch gezielt Raketen auf die Häuser abgeschossen, die teilweise Fassadenverkleidungen durchschlugen und darin stecken blieben.

Freisen, 17.12.2019

Der Bürgermeister als Ortspolizeibehörde