Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die festliche Zeit des Jahres hat begonnen und mit ihr die Gelegenheit, innezuhalten, zurückzublicken und vor allem, danke zu sagen. WEIHNACHTEN ist eine Zeit des Dankes, der Besinnung und des Miteinanders. In diesem Jahr möchte ich im Namen der Stadtverwaltung und des gesamten Magistrats allen Menschen, die das Leben in Staufenberg gestalten und bereichern, meinen herzlichsten Dank aussprechen.
Ein Jahr der Herausforderung und des Miteinanders
Das vergangene Jahr war für uns alle nicht immer einfach. Wir haben zusammen Herausforderungen gemeistert und gemeinsam den Weg in eine bessere Zukunft geebnet. Als Bürgermeister darf ich täglich erleben, wie viel Engagement und Hingabe in unserer Stadt steckt. Staufenberg ist mehr als nur ein Ort - es ist ein lebendiges, starkes Netzwerk aus Menschen, die sich füreinander einsetzen und stets bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Ein ganz besonderer Dank gilt unseren Feuerwehrkräften, die in diesem Jahr wieder mit ihrem unermüdlichen Einsatz unsere Sicherheit gewährleisten. Ob bei Bränden, technischen Hilfeleistungen oder der Unterstützung bei Großereignissen - die Feuerwehr ist immer da, wenn sie gebraucht wird. Ihr Einsatz geht weit über den „normalen“ Dienst hinaus. Sie opfern ihre Freizeit, um uns in Gefahrensituationen zu schützen. Dies ist nicht selbstverständlich, und deshalb möchte ich Ihnen allen, den Feuerwehrmännern und -frauen, für Ihre unermüdliche Arbeit von Herzen danken. Ihr Engagement ist eine tragende Säule unserer Stadt, und dafür gebührt ihnen unser aller Respekt und Anerkennung.
Die unsichtbaren Helden des Ehrenamts
Neben den Feuerwehrkräften gibt es in Staufenberg eine weitere Gruppe von Menschen, die oft im Hintergrund agiert, deren Arbeit aber von unschätzbarem Wert für unsere Gemeinschaft ist: die ehrenamtlich Tätigen. Ob in den Vereinen, in den Kirchengemeinden oder bei anderen sozialen Projekten - in Staufenberg gibt es viele Menschen, die sich unentgeltlich für das Wohl anderer einsetzen. Ihre Zeit und Energie sind ein Geschenk für uns alle. Ohne diese vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer würde unsere Stadt nicht so lebendig und vielfältig sein. Es ist ihr Engagement, das unser Miteinander stärkt und das Leben in Staufenberg so besonders macht.
Ein großes Dankeschön geht daher an all jene, die ehrenamtlich aktiv sind und sich für das Gemeinwohl einsetzen. Ich möchte ausdrücklich hervorheben, dass sich das Ehrenamt nicht nur in großen Aktionen zeigt, sondern auch in den vielen kleinen Gesten des Alltags. Diese Dinge fallen oft nicht sofort ins Auge, aber sie sind ebenso wertvoll und bedeutend. Ohne diese vielen unsichtbaren „Helden“ wäre Staufenberg nicht die Gemeinschaft, die wir heute sind.
Dank an die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung
Ein weiteres Dankeschön möchte ich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung richten, die das ganze Jahr über mit viel Engagement und Professionalität die vielen Aufgaben und Herausforderungen einer modernen Kommune bewältigen. Sei es in den Kitas, in der Verwaltung, im Bauhof oder im Bereich der Liegenschaften - sie alle tragen tagtäglich dazu bei, dass Staufenberg funktioniert.
In vielen Fällen erfordert ihre Arbeit eine große Flexibilität, gerade in Zeiten, in denen wir uns ständig neuen Herausforderungen stellen müssen. Die Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung funktioniert hervorragend, und dies ist dem unermüdlichen Einsatz jedes Einzelnen zu verdanken.
Ein Jahr des Verlustes und der Erinnerung
Wie jedes Jahr gibt es auch in diesem Jahr Menschen, die uns für immer verlassen haben. Der Tod eines Menschen hinterlässt immer eine Leere, die nicht so leicht zu füllen ist. Besonders in Erinnerung bleiben uns Erich „Schmitti“ Müller und Günther „Poldi“ Reich, die über Jahrzehnte die Gesichter unseres Bauhofs waren. Beide waren nicht nur Mitarbeiter - sie waren Institutionen und verlässliche Partner, die sich mit Herzblut und Hingabe für das Wohl unserer Stadt eingesetzt haben. In ihrer Tätigkeit haben sie nicht nur Gebäude instandgehalten und Grünflächen gepflegt, sondern auch das Miteinander im Team geprägt. Sie fehlen uns, und in diesen Tagen gedenken wir ihnen mit Dankbarkeit und Respekt. Unser Mitgefühl gilt ihren Familien. Wir werden ihr Andenken stets in Ehren halten.
Doch nicht nur „Schmitti“ und „Poldi“, sondern auch all jene, die uns in diesem Jahr verlassen haben, bleiben in unseren Gedanken. Der Verlust eines geliebten Menschen hinterlässt immer Spuren, aber er zeigt uns auch, wie wichtig es ist, die Zeit mit den Menschen zu schätzen, die uns umgeben. In diesen Tagen der Besinnung möchte ich auch den Hinterbliebenen Trost und Kraft wünschen.
Blick nach vorne
Trotz all der Herausforderungen und Verluste, die wir in diesem Jahr erfahren haben, können wir auch mit Zuversicht nach vorne schauen. Staufenberg ist eine Stadt im Wandel, aber es ist auch eine Stadt, in der Zusammenhalt und Unterstützung großgeschrieben werden. Wir haben viel erreicht, und es gibt noch viel zu tun. Mit der Unterstützung aller - von den Ehrenamtlichen über die Feuerwehrkräfte bis hin zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung - werden wir auch weiterhin dafür sorgen, dass Staufenberg ein Ort bleibt, an dem sich alle zu Hause fühlen können.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich wünsche Ihnen nun ein schönes Weihnachtsfest und ein friedliches Jahr 2026. Genießen Sie die Weihnachtstage und kommen Sie gut und gesund ins neue Jahr.
Für Ihr Vertrauen danke ich Ihnen herzlich. Mögen Sie während der Festtage Ihren Blick ganz bewusst auf die Dinge richten, die das Leben schön, reich und lebenswert machen, und mögen Sie zudem mit Zuversicht ins neue Jahr starten!