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Amtsblatt Lollar
Ausgabe 46/2019
Stadtnachrichten
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Gedenkfeier zum Volkstrauertag

am 17.11.2019

auf der Kriegsgräberstätte Kloster Arnsburg

In wenigen Wochen jährt sich der Gründungstag des Volksbundes zum 100. Mal. Ein Jahr war nach dem Ende des Ersten Weltkrieges vergangen. Es gab so viel zu tun, Aufgaben vor denen man verzagen konnte. Europa war auch nach Ende dieses Krieges kein Kontinent des Friedens. Innere Wirren erschütterten nicht nur unser Land.

Was die Menschen von damals nicht wissen konnten, steht heute in unseren Geschichtsbüchern: Ein weiterer Krieg würde nur 20 Jahre später noch mehr Elend und Tod über den leidgeprüften Kontinent bringen. Vor 80 Jahren begann mit Deutschlands Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg in Europa. Seine Folgen wirken bis heute nach. Nicht mit allen unseren Nachbarländern gibt es ein entspanntes, belastungsfreies Verhältnis.

Unsere Geschichte begleitet uns - sie darf nicht vergessen gehen. Hierbei sollten wir uns redlich bemühen, diese auch aus der Perspektive anderer Nationen zu betrachten. So schwierig das manchmal ist, so lohnend ist es doch. Die Bereitschaft, zu verstehen und uns zu versöhnen, der Verzicht auf die unbedingte Durchsetzung eigener Interessen ist elementar für die Bewahrung des Friedens. Demagogie und Ressentiments, rücksichtlose Egoismen und Bereitschaft zur Gewaltanwendung dürfen niemals in Europa wieder Oberhand gewinnen. Das ist die bittere Lehre unserer Geschichte. Daran erinnern wir am Volkstrauertag.

Zur

Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag

des Kreisverbandes des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
und des Landkreises Gießen
am Sonntag, 17. November 2019
um 14.30 Uhr
auf der Kriegsgräberstätte „Kloster Arnsburg“ in Lich

lade ich Sie herzlich ein.

Mit freundlichen Grüßen

Anita Schneider
Landrätin und Vorsitzende des Kreisverbandes