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Stadtanzeiger Tann (Rhön)
Ausgabe 14/2026
Kirchliche Nachrichten
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Landeskirchliche Gemeinschaft Wendershausen

Wochenspruch

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Offenbarung 1,18

Herzliche Einladung

Mittwoch, 01. April, Beginn 18:00 Uhr

Gebetskreis

Karfreitag, 03. April, Beginn 18:00 Uhr

Gottesdienst

Ostern

Sonntag, 05. April, Beginn 07:00 Uhr

Wanderung zum Habelstein - ab Parkplatz LKG.

Dienstag, 07. April, Frauenstunde entfällt

Ostern ohne Halleluja!

Nicht, dass Sie meinen – fröhlich war das erste Osterfest sicher nicht! Die Jünger Jesu hatten sich verkrochen.

Sie hatten Angst. Jesus war gestorben, alles war aus ...

Und was die Frauen dann erzählten, die Nachricht vom leeren Grab, sorgte eher für Verwirrung als für Freude.

Am Ostermorgen hat keiner der Jünger „Halleluja" gesungen.

Den Tod hatten alle miterlebt, bei der Auferstehung war niemand dabei. In aller Stille, in der Nacht, hat Jesus den Tod überwunden.

Das ist häufig so.

Das Fiasko steht uns deutlich vor Augen. Wenn sich das Leben aber neue Bahn bricht, dann geschieht das fast immer im Verborgenen.

Erst viel später hat man erkannt, dass es schon am Ostermorgen, schon drei Tage nach dem Karfreitag, keinen Grund zur Trübsal mehr gab.

Vielleicht ist auch manches Leid, das uns zu Boden drückt, schon überwunden, während wir noch den Kopf hängen lassen.

Vertrauen Sie ganz fest darauf.

Kopf hoch – Jesus lebt!

Das Leben findet einen Weg. (Autor Unbekannt)

Neue Augen

In Frankreich, und zwar in der Gegend von Piemont, gibt es einen alten Brauch. Wenn am Morgen des Ostersonntags zum ersten Mal die Glocken läuten, laufen Kinder und Erwachsene an den Dorfbrunnen

und waschen sich die Augen mit dem kühlen, klaren Brunnenwasser.

Manche wissen wahrscheinlich gar nicht mehr, warum sie zum Brunnen laufen – wie so oft bei Bräuchen – sie rennen einfach mit den anderen mit.

Aber die ganze Handlung war ursprünglich eine Art Gebet, in dem die Menschen um neue Augen, um Oster-Augen baten.

Sie wollten besser „sehen", besser „einsehen" können, was durch die Auferstehung anders geworden ist in ihrem Leben, im Leben aller Menschen.

Sie wollten besser den Jesus „sehen" können,

der nicht mehr tot ist, sondern lebt – mitten unter uns.

(Autor Norbert Weidinger)

Was siehst Du an Ostern Neu?

Info: Landeskirchl. Gemeinschaft (LKG.), Hauptstr. 61, 36142 Tann / H. Limpert