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Stadtanzeiger Tann (Rhön)
Ausgabe 2/2026
Kirchliche Nachrichten
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Landeskirchliche Gemeinschaft Wendershausen

Wochenspruch

Wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Johannes 1,14b

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

Römer 8,14

Allianzgebetswoche vom Sonntag 11. Januar bis Sonntag 18. Januar

„Thema Gott ist treu“

Die Puppe

Ein kleines Mädchen wünschte sich eine Puppe, aber die Eltern waren arm. Jeden Abend betete es zu Gott, ihm doch eine Puppe zu schenken. In Liebe nähte ihre Mutter eine, füllte sie mit Weizenkörnern und schenkte sie ihm. Die Freude konnte nicht größer sein. „Diese Puppe zeigt dir“, sagte die Mutter, „dass Gott auch deine Wünsche kennt und er dich nie vergisst!“ Die Puppe wurde zu ihrer besten Freundin und sie hielt sie auch als Erwachsene in Ehren.

Dann kam in ihrem Leben eine schwere Zeit. Das Leben war einfach nur hart. Sie konnte Gott nicht mehr verstehen. Gedankenverloren nahm sie eines Tages ihre alte Puppe und weinte sich damit jeden Abend in den Schlaf. Niemand sah sie und die Puppe nahm alle Tränen auf. Irgendwie ging das Leben weiter.

Eines Tages bemerkte die Frau eine unglaubliche Veränderung an der Puppe. Immer wieder betrachtete sie dieses Wunder. Ihre Puppe war lebendig geworden. Aus ihrem Körper wuchs frisches Grün. Die alten Weizenkörner waren zum Leben erweckt worden. Ihre Tränen hatten sie keimen und wachsen lassen. Kein Mensch hatte sie gesehen, aber Gott! Und er gebrauchte sie, um ihr zu zeigen, dass Tränen nicht vergeblich sind. Er hatte sie nicht vergessen. Gott kann aus allem, auch aus dem Schwersten, etwas Gutes entstehen lassen.

Und Jesus selbst verglich sich mit einem Weizenkorn, das in die Erde fällt, stirbt und somit Frucht bringt. So ist es auch mit unserem Leben. Manches in uns muss sterben und dabei geht es oft ohne Tränen nicht ab. Jesus hat sich seiner Tränen nicht geschämt, als er am Grab seines Freundes Lazarus weinte.

In Psalm 56, 9 heißt es: „Sammle meine Tränen in deinen Krug; ohne Zweifel, du zählst sie.“ Bei Gott ist keine Träne umsonst geweint. Er richtet die müden und weinenden Menschen auf und beschenkt sie mit neuer Kraft. Und er hat versprochen, dass er einmal abwischen wird alle Tränen von ihren Augen (Offb. 21,4) Mit diesem ewigen und gültigen Trostwort hat Gott seinen Kindern eine neue Sichtweise gegeben, die über dieses irdische Leben hinausgeht. Autor unbekannt

Rezept für ein gelungenes neues Jahr

Man nehme:

– ein warmes Herz

– Vernunft und Weisheit

– eine gute Menge Gebet

– eine ordentliche Menge Gottvertrauen

– die frohe Nachricht von Jesus

– gute Taten

– Gottes Kraft

– die Verheißungen Gottes aus dem Neuen Testament der Bibel

Zubereitung:

Man sorge zunächst für ein warmes, leuchtendes Herz, denn nur darin kann das neue Jahr und weitere Leben gelingen. Viel Weisheit und Vernunft wird nun benötigt. Diese kann man erhalten bei Gott, der den Betern gerne gibt. Auch sonst menge man alles mit reichlich Gebet und Fürbitte und übergieße es stets mit herzlichen Dankgebeten. Jetzt füge man eine ordentliche Menge Gottvertrauen hinzu. Diese Mischung lasse man eine Weile ziehen. Derweil bereite man eine große Schale mit der frohen Nachricht von Jesus zu und rühre fleißig gute Taten unter. Das ganze schmecke man ab mit einer gehörigen Portion von Gottes Kraft. Als Dessert reiche man die kostbaren Verheißungen Gottes aus dem Neuen Testament der Bibel, die uns so viel Zuversicht geben. So wird das neue Jahr ganz sicher gelingen. Gottes Segen!

Info: Landeskirchl. Gemeinschaft ( LKG.), Hauptstr.61, 36142 Tann / H. Limpert