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Stadtanzeiger Tann (Rhön)
Ausgabe 21/2026
Kirchliche Nachrichten
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Landeskirchliche Gemeinschaft Wendershausen

Wochenspruch

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.

Sacharja 4,6b

Herzliche Einladung

Pfingsten – Montag, 25. Mai

Beginn 18:00 Uhr

Pfingstmontag - Gottesdienst

Dienstag, 26.Mai

Frauenstunde entfällt

- Aristotle Onassis - und der Versuch, den Himmel zu erkaufen

Es wird berichtet, dass Aristoteles Onassis kurz vor seinem Tod begann, große Geldsummen an verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen zu spenden, in dem Versuch, sich einen Platz im Himmel zu verdienen.

Quelle unbekannt

Zu gut, um wahr zu sein?

Eines Tages, als George MacDonald, der große schottische Prediger und Schriftsteller, mit seinem Sohn sprach, kam das Gespräch auf den Himmel und die Vorstellung der Propheten vom Ende aller Dinge. "Es scheint zu gut, um wahr zu sein", sagte der Sohn an einem Punkt. Ein Lächeln huschte über MacDonalds bärtiges Gesicht. "Nein", antwortete er, "es ist so gut, dass es wahr sein muss!" Quelle: george-macdonald

Die Leiter zum Himmel

Ein Mann träumte, dass er eine Leiter von der Erde zum Himmel baute. Jedes Mal, wenn er eine gute Tat vollbrachte, stieg seine Leiter ein paar Fuß höher. Wenn er eine sehr gute Tat vollbrachte, ging seine Leiter noch höher, und wenn er große Summen Geld an die Armen verschenkte, stieg sie noch weiter.

Nach und nach verschwand sie aus dem Blickfeld, und im Laufe der Jahre stieg sie, so dachte er, über die Wolken hinweg bis in den Himmel.

Als er starb, dachte er, er würde von seiner Leiter in den Himmel treten, aber er hörte eine Stimme aus dem Paradies rufen:

„Wer auf einem anderen Weg hinaufsteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.“

Da fiel er herunter, samt Leiter, und erwachte. Er sagte, wenn er die Erlösung erlangen wolle, müsse er sie auf einem anderen Weg als durch gute Taten erlangen, und er nahm den anderen Weg, nämlich durch Jesus Christus.

Quelle (D. L. Moody, ANECDOTES )

«Jeder Tag kann Pfingsten sein»

Pfingsten ist ein unterschätzter Feiertag. Denn an Pfingsten haben die Menschen durch Gott eine besondere Kraft erhalten: den Heiligen Geist. «Pfingsten ist das Geburtstagsfest der Gemeinde.»

Am Anfang war das vermeintliche Ende: «50 Tage nach Ostern waren die Jünger in einem Haus versammelt. Die Situation war für sie aussichtslos. Denn Jesus war weg. «Die Jünger waren erschüttert und fragten sich, wofür sie in den letzten Jahren gelebt hatten. Obschon Jesus auferstanden war, haben sie gedacht, die Sache sei nun verloren.»

Die Wende

Statt dem Ende folgte nun aber die Wende: Wie aus dem Nichts heraus erhielten sie die Kraft um weiterzufahren. «Sie haben den Glauben wieder erhalten und konnten sagen: ‚die Botschaft ist noch immer sehr aktuell und sie vermochten sie in die Welt zu tragen‘.»

Diese Kraft ist der Heilige Geist:. Deshalb ist Pfingsten das Fest des Heiligen Geistes. Und es ist auch das Geburtstagsfest der Gemeinde / Kirche, denn in diesem Moment ist die Gemeinde /Kirche entstanden, weil die Jünger entschieden haben, dass sie weitermachen.»

Fest der Hoffnung

Zugleich ist Pfingsten auch das Fest der Hoffnung, dass sich in aussichtslosen Situationen «die Lage plötzlich wenden und das Leben wieder sinnvoll aussehen kann.»

Alle kommen im Leben in Situationen im Leben, die ohne Ausweg erscheinen. «Plötzlich ist es, als schaue man es anders an, man fasst wieder Mut und sagt sich, es lohnt sich, weiterzuleben und weiterzukämpfen.

Das ist für mich Pfingsten.»

Pfingsten könnte jeden Tag sein. «Theologisch kann man auch sagen: man erhält die Kraft vom Heiligen Geist. Für mich ist es der Ausdruck, um zu sagen, dass man die Kraft von Gott erhält um eine Situation im Leben zu drehen.»

Gottes Geist brauche ich jeden Tag neu

Es gibt kein größeres Geschenk als den Heiligen Geist. Er ist die «Kraft aus der Höhe»,. Je mehr wir uns in die Nähe Gottes begeben (Jakobus, Kapitel 4, Vers 8), desto mehr werden wir auch die Kraft aus der Höhe erleben. Und deshalb dürfen wir uns an Pfingsten in besonderer Weise freuen, weil wir wissen dürfen: Der Heilige Geist ist stärker als alle anderen Geister dieser Welt, die uns bedrängen – stärker als jeder Zeitgeist.

Bevor wir die Augen schließen

Beginnen wir deshalb jeden Tag in unserem Leben als Christen im Vertrauen darauf, dass Gottes Geist unser Leben führt. Sagen wir ihm auch, dass wir uns das wünschen. Und danken wir vor dem Schlafengehen für jede konkrete Führung, die wir mit dem Geist Gottes erlebt haben. Manchmal kann es sogar gut sein, es aufzuschreiben. Das kann dann in Zeiten trösten, in denen man meint, der Heilige Geist habe einen verlassen.

Info: Landeskirchl. Gemeinschaft ( LKG.), Hauptstr.61, 36142 Tann / H. Limpert