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Stadtanzeiger Tann (Rhön)
Ausgabe 3/2026
Kirchliche Nachrichten
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Landeskirchliche Gemeinschaft Wendershausen

Wochenspruch

Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.

Johannes 1,16

Herzliche Einladung

Sonntag, 18 Januar

Beginn 14:30 Uhr

Abschluss Gottesdienst der Allianzgebetswoche

mit Gemeinsamen Kaffee trinken

Mittwoch 21 Januar

Bibelstunde entfällt

Ins Fettnäpfchen treten

Im 19. Jahrhundert hatte der Bauer in seiner Wohnung einen Napf unter die an der Decke hängenden und vor Fett triefenden Würsten gestellt, um das Fett aufzufangen. Da konnte es aber mal passieren, dass ein Besucher das Näpfchen übersah und rein trat. Das war besonders unangenehm, da er mit seinem Schuh das Fett auf dem Fußboden verteilte und den Bewohnern des Hauses großen Schmutz und auch Gestank damit bescherte. Fast so, als würde man mit Hundekot an der Fußsohle in ein fremdes Haus Stiefel - sehr peinlich!

Das hatte sie nicht erwartet. Sie hatte sich im Recht gefühlt und ihre Bitte siegesbewusst geäußert. Doch die Antwort hat sie völlig überrascht. Und das aus seinem Mund. Es verschlägt ihr die Sprache. Nachdenklich geht sie zurück in die Küche. Sie ist müde.

Die ganze Zeit über war sie gerannt. Hatte gekocht, alles hergerichtet und dann das Essen serviert. Immerhin waren 13 hungrige Männer in der Wohnstube und die wollten satt werden. Ihr taten die Füße weh und Schweißtropfen bedeckten ihre Stirn. Ja, sie machte sich richtig viel Stress. Schließlich war es ein wichtiger Besuch und da sollte alles perfekt sein.

Doch da war noch etwas anderes. Und das ließ in ihr Ärger aufkommen. Sie wurde richtig sauer und jedes Mal, wenn sie von der Küche ins Wohnzimmer kam, steigerte sich ihre Wut.

Saß da doch ihre Schwester Maria faul im Wohnzimmer herum und ließ sie die ganze Arbeit allein machen. Einfach unmöglich! Und das Ganze steigerte sich noch, weil keiner was sagte, auch er nicht und sie wohl die Einzige war, die das nicht in Ordnung fand.

Lange genug hatte sie sich auf die Lippen gebissen, doch dann platzte es aus ihr heraus: “Herr, ist es nicht ungerecht, dass meine Schwester hier sitzt, während ich die ganze Arbeit tue? Sag ihr doch, dass sie mir helfen soll!

Darauf seine Antwort: Marta, Marta du bist um so vieles besorgt und machst dir so viel Mühe. Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen.“

Während Martha emsig am Schaffen war, hatte Maria bei Jesus gesessen, Ihm zugehört und dabei wohl die Arbeit vergessen.

Jesus setzt sich in seiner Antwort an Martha nicht für mehr faulenzen ein, sondern er setzt Prioritäten. Ihm zuhören ist wichtiger, als für ihn zu arbeiten. Auf jeden Fall soll das Hören am Anfang stehen und dann folgt daraus das Richtige Tun. ( Autor Werner Kröger )

Seid sofort bereit, jemanden zuzuhören; was aber überlegt genau, bevor ihr selbst redet.

(Jakobus 1, 19)

Wir kommen ja von Weihnachten! Wie war bei Dir Weihnachten!

Wurden nicht Körbe voll mit Lebensmittel noch vor Weihnachten eingekauft?

Besuch hatte sich angesagt, alles sollte perfekt und und reichhaltig sein.

Hattest Du auch mal selber Zeit über Weihnachten nachzudenken?

Jesus ist für uns als Geschenk nicht nur Weihnachten gekommen, sondern für jeden Neuen Tag. Wenn Jesus zu uns kommt hat er uns was zu sagen.

Haben wir dann Zeit oder sind wir dann zu sehr beschäftigt?

Vielleicht ist das nächste Weihnachten mal anders anzugehen,um Ihm viel Zeit zu schenken und zuzuhören.

Info: Landeskirchl. Gemeinschaft ( LKG.), Hauptstr.61, 36142 Tann / H. Limpert