Von links: Holger Bautz, Hannelore Fink, Arnold Nies, Michael Legner (1. Vorsitzender), Adolf Hief (Ehrenvorsitzender), Roswitha Kaufmann, Renate Zanger, Jörg Heimerl
Auf der Jahreshauptversammlung des TV Falkenbach gab es ausführliche Berichte über das Geschäftsjahr, die Ergebnisentwicklung der letzten 50 Jahre und die Mitgliederentwicklung seit der Vereinsgründung im Jahr 1907.
Der erste Vorsitzende Michael Legner drückte zunächst den Dank des Vorstands für die Arbeit der aus zeitlichen Gründen ausgeschiedenen Schriftführerin Laura Deuster aus. Hervorgehoben wurden neue oder wiederbelebte Veranstaltungen im kulturellen Bereich, die auf erfreuliche Resonanz stießen, wie vor allem der Senioren-/Seniorinnentreff für ältere (auch ehemalige) Vereinsmitglieder. Beim Tischtennissport war es möglich, für den kleinen Ort auch weiterhin eine mit Spaß an ihrem Sport habende Mannschaft für die Verbandsrunde zu stellen. Änderungen und Ergänzungen der Vereinssatzung, eine überarbeitete Ehrungsordnung, auch mit Einführung einer zusätzlichen (bronzenen) Vereinsehrennadel, und eine neue Vereinsordnung „Vereinswerte" wurden verabschiedet.
Diana Stricker wurde zur neuen Schriftführerin gewählt. Eine Satzungsergänzung ermöglichte, André Ackermann und Vincenz Wagenbach zu offiziellen Beisitzern des geschäftsführenden Vorstands zu wählen. Für ihre langjährige Treue zum Verein wurden Sven Kaiser und Michael Lichel (beide für 25 Jahre), Holger Bautz, Hannelore Fink, Jörg Heimerl, Roswitha Kaufmann, Irma Müller, Michael Schmidt, Renate Zanger und Thomas Zanger (alle für 50 Jahre) und Arnold Nies (für 60 Jahre) geehrt. Arnold Nies wurde zudem von der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied gewählt. Goldene Ehrennadeln des Hessischen Tischtennisverbandes wurden überreicht: Klaus-Peter Weißer für 30-jährige Spielertätigkeit und Michael Legner für 50-jährige Spielertätigkeit. Ein besonderes Ereignis war die Wahl des dritten Ehrenvorsitzenden in der langen Vereinsgeschichte. Adolf Hief erhielt die Ernennung aufgrund seiner herausragenden Leistungen als langjähriger erster Vorsitzender.
Ein Wermutstropfen bleibt die bereits seit der Jahrtausendwende sinkende Mitgliederzahl. Hierin spiegeln sich der demografische Wandel und ein abnehmendes Interesse für Vereine und Gemeinsinn wider. Der Verein will über neue Angebote für Mitglieder und Nichtmitglieder nachdenken.