Zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Marktflecken Villmar begrüßte Gemeindebrandinspektor Kahlheber die anwesenden Einsatzkräfte und Gäste.
Im vergangenen - eher ruhigem - Jahr rückten die sechs Ortsteile zu 63 Einsätzen aus, wobei die Hilfeleistung den größten Teil darstellten. Die 143 Einsatzkräfte erbrachten über das Jahr fast 10.000 Stunden in Einsatz, Übung und Dienst. Der Gemeindebrandinspektor berichtete von der derzeit äußerst guten Zusammenarbeit mit Bürgermeisterin und dem Gemeindevorstand, mahnte aber an, dass das Konstrukt freiwillige Feuerwehr auch in Zukunft weiter unterstützt werden müsse, um z.B. die Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte zu verbessern.
Der Katastrophenschutzlöschzug rückte in 2025 zu einer Personensuche aus. Über das Jahr verteilt übten die 35 Helfer die Tätigkeiten im KatS-Einsatz, u.a. Kartenkunde oder Heben von Lasten. Die diesjährige groß angelegte Südkreis-Übung wird in Villmar stattfinden.
Mit 95 Kindern in der Kinder- und 64 in der Jugendfeuerwehr steht der Nachwuchs bereit. Die Betreuer organisierten neben den üblichen Übungen auch Fahrten, z.B. zu benachbarten Feuerwehren, dem THW oder in den Europapark nach Rust.
Bürgermeisterin Bokler-Schmidt dankte den Einsatzkräften und Betreuern für ihr Engagement. Besonders der Brand in Weyer zu Jahresbeginn blieb ihr in Erinnerung und zeigte, wie wichtig die Feuerwehr ist. Der Austausch mit den beiden Gemeindebrandinspektoren findet alle zwei Wochen statt, um hierbei die Zusammenarbeit mit der Politik zu vertiefen.
Kreisbrandinspektor Stahl überbrachte die Grüße der Brandschutzaufsicht.
Ehrungen von verdienten Kameradinnen und Kameraden wurden verliehen bevor 27 Einsatzkräfte befördert wurden.