Greenwashing bedeutet, dass Unternehmen sich umweltfreundlicher darstellen, als sie tatsächlich sind - meist, um ihr Image „aufzupolieren“ und Umsätze zu steigern. Sie nutzen grüne Werbeslogans oder Öko-Labels, ohne wirklich nachhaltig zu handeln.
Beispielsweise wirbt ein Fast-Fashion-Label mit einer „Bio-Baumwoll-Kollektion“, produziert aber weiterhin massenhaft Billigware unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen.
Oder ein Lebensmittelhersteller druckt „klimaneutral“ auf seine Verpackungen, obwohl nur ein kleiner Teil der Produktion durch Klimaschutz-Maßnahmen ausgeglichen wird.
Auch präsentieren sich viele Energiekonzerne mit Windkraft-Projekten, investieren aber gleichzeitig weiter in die fossilen Energieträger Kohle, Öl und Erdgas.
Greenwashing verwirrt Verbraucherinnen und Verbraucher und schadet echten Nachhaltigkeitsbemühungen. Ein genauer Blick auf die Produkte hilft dabei, das Greenwashing zu entlarven. Viele nachhaltige Produkte sind zertifiziert und tragen Siegel wie z. B. den Blauen Engel.
Weitere Nachhaltigkeitssiegel finden Sie unter https://www.siegelklarheit.de/.