Foto: Stabsfeldwebel Albert Müller vom Luftwaffenausbildungsbataillon Südpfalz-Kaserne.
Bei idealen Wetterbedingungen und strahlendem Sonnenschein konnte die Marschgruppe an zwei Verpflegungsstationen mit Getränken und Zitrusfrüchten Energie tanken. Foto: Stabsfeldwebel Albert Müller vom Luftwaffenausbildungsbataillon Südpfalz-Kaserne.
Von der Südpfalz-Kaserne in Germersheim aus marschierten um 07:15 Uhr mit aufgehender Sonne und bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, zirka 300 Soldatinnen und Soldaten in geschlossener Formation los.
Der Kommandeur des Luftwaffenausbildungsbataillons Südpfalz-Kaserne in Germersheim, Oberstleutnant Christian Zerau, führte die Marschgruppe persönlich an.
An diesem Jahrestag gedachten die Teilnehmenden an die gefallenen Kameraden im Jahr 2010 und marschieren gemeinsam 16 Kilometer mit 16 Kilogramm Gepäck. Daraus leitet sich auch der Name „16K3-Gedenkmarsch“ ab. Jedes Jahr werden die Strecke und das Gewicht jeweils um eins erhöht.
Der Weg ist das Ziel! Bei diesem besonderen Marsch geht es nicht um Bestzeiten, sondern um die Würdigung an die gefallenen Kameraden, welche niemals in Vergessenheit geraten dürfen. Bevor es losging, unterstrich Oberstleutnant Zerau in seiner Rede den Stellenwert der Veranstaltung und dankte allen Teilnehmern für ihr Engagement.
Am diesjährigen Marsch nahmen auch zivile Angestellte der Bundeswehr sowie Soldaten der US-Streitkräfte teil und signalisierten damit ihre Solidarität.
Gemeinsamer Einmarsch ohne Ausfälle: Noch am frühen Vormittag beendeten die Teilnehmenden gemeinsam und in voller Stärke den Gedenkmarsch in der Südpfalz-Kaserne. Der geschlossene Einmarsch setzte ein starkes Zeichen und hob den Zusammenhalt des Bataillons hervor. Bei einem kurzen Abschlussantreten bedankte sich der Kommandeur bei den Beteiligten und wünschte allen frohe Osterfeiertage.