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Germersheimer Stadtanzeiger
Ausgabe 19/2019
Germersheim aktuell
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Erster Spatenstich zur Renaturierung der Queich

v.l.n.r. Bernd Rappenecker, Bauverwaltung Stadt Germersheim, Heinrich Scherer, Firma Scherer, Horst Christ, Bauverwaltung Stadt Germersheim, Dr. Sascha Hofmann, Erster Beigeordneter der Stadt Germersheim, ein Mitarbeiter der Firma Scherer, Bürgermeister MarcusSchaile, Frau Orwat und Frau Wonnenberg vom Ing.-Büro Ukas, ein weiterer Mitarbeiter der Firma Scherer und Benjamin Berger von der Bauverwaltung der Stadt Germersheim. Foto: Holzinger

am 03. Mai 2019

Mit dem traditionellen Spatenstich am 03. Mai wurden die Bauarbeiten zur Renaturierung der Queich zwischen der Waldstraße und der Stengelkaserne offiziell begonnen. „Durch die Renaturierung wollen wir die ökologische Funktionsfähigkeit der Queich aufwerten und zugleich die Erlebbarkeit des Gewässers für die Bürgerinnen und Bürger fördern“, sagt Bürgermeister Marcus Schaile.

Das im Rahmen des Förderprogramms „Aktion Blau Plus“ des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz geförderte Projekt umfasst Maßnahmen zur Herstellung eines guten ökologischen Zustandes der Queich, zur Entwicklung vielfältiger Lebenshabitate und einer naturnahen Gewässerstruktur. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 720 000 Euro.

Durch die Neugestaltung der Queich sowie die Verringerung der Straßenbreite der Waldstraße auf nunmehr sechs Meter wird das grüne Stadtbild an der Einfahrtstraße Josef-Probst-Straße mit der Wiedererlebbarkeit des Gewässers weiter attraktiv gestaltet. „Durch die Rücknahme der Versiegelung wird zudem ein kleiner, aber feiner Beitrag für das Stadtklima geschaffen und Germersheim dadurch wieder noch ein Stück grüner“, sagt Schaile. Er freue sich, dass es weitere Möglichkeiten geben wird, sich an der Queich aufzuhalten und die Natur zu genießen. Das erhöhe „die Lebensqualität, das Allgemeinwohl und die Identität im innerstädtischen Raum.“

Die geplanten Tiefbaumaßnahmen werden voraussichtlich bis Ende September abgeschlossen sein, während die Auslichtung des Baumbestandes aus naturschutzfachlichen Gründen voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern wird.