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Germersheimer Stadtanzeiger
Ausgabe 19/2022
Seite 3
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Sunnemer Guggucksfescht am 14. und 15. Mai 2022 rund um die Kirche:- Ausstellung "50 Jahre Stadtteil Sondernheim" im Gemeindehaus- Broschüre über den Stadtteil Sondernheim erschienen

Broschüre „50 Jahre Stadtteil Sondernheim 1972 – 2022“ erschienen!

Nun ist es wieder so weit. Nach 2018 wird am Samstag, dem 14. und Sonntag, dem 15. Mai 2022 das beliebte "Sunnemer Guggucksfescht" rund um die Kath. Kirche stattfinden.

Der Schützenverein "Diana",VfR 1926 Sondernheim, die Gymnastikgruppe Sondernheim und die Kath. Gemeinde St. Johannes der Täufer sorgen für das leibliche Wohl.

Das "Duo Harmony" (Sabine & Wolfgang Kuffner) werden an beiden Tagen auf der Bühne ein Heimspiel haben und entsprechend einheizen.

Ein weiteres Highlight des Festes wird die Ausstellung "50 Jahre Stadtteil Sondernheim“ im Gemeindehaus sein.

Die ganze Bevölkerung sowie Freunde aus Nah und Fern sind recht herzlich eingeladen.

Am 22. April des Jahres 1972 wurde die Gemeinde Sondernheim aufgrund eines Landesgesetzes nach Germersheim eingemeindet. Die politisch selbständige Gemeinde war damit Geschichte, die „Geburtsstunde“ des Stadtteils hatte geschlagen!

Ein weitreichendes Ereignis, das zunächst nicht von allen Bürgerinnen und Bürgern freudig begrüßt wurde. Doch sind seitdem fünf Jahrzehnte vergangen und die damaligen Vorbehalte sind mittlerweile vergessen. Wir leben heute in einer Welt, die aufgrund des technischen Fortschritts, Digitalisierung und Vernetzung auf vielen Ebenen zusammengerückt ist und sich in immer kürzeren Abständen modernisiert und neu ausrichtet.

Das denkwürdige Jubiläum „50 Jahre Stadtteil Sondernheim“ bildet daher eine ganz besondere Gelegenheit, innezuhalten und den Blick auf die vergangenen fünf Jahrzehnte zu richten, die seit der Eingemeindung vergangen sind.

Die Stadt Germersheim hat dies zum Anlass genommen, in einer kleinen Ausstellung, die während des „Guckucksfests“ im Gemeindehaus zu sehen ist, noch einmal an die Anfänge des Jahres 1972 zu erinnern und zu zeigen, wie sich der Stadtteil seit 1972 verändert und weiterentwickelt hat, wie sich die gesellschaftlichen, demografischen, soziokulturellen und wirtschaftlichen Strukturen am Ort im Lauf der Zeit immer wieder verändert haben oder wie sich das Erscheinungsbild des Stadtteils nach einer Reihe baulicher Maßnahmen im Bereich des Tiefbaus, des Straßenausbaus oder durch die Schaffung sozialer Infrastruktur (z.B. durch den Bau von Kindertagesstätten) entwickelt hat.

Dabei wird aber auch klar, dass vieles bei aller Veränderung doch auch beständig geblieben ist, wie z.B. das in den Vereinen und bei Festen gepflegte Brauchtum, aus dem die Menschen nicht zuletzt auch einen Teil Ihrer lokalen Identität der Menschen schöpfen. Um die bei dieser „Bestandsaufnahme“ entstandenen Texte und das aus verschiedenen Quellen zusammengetragene Bildmaterial über die Dauer der Ausstellung hinaus festzuhalten, wurde zudem eine reich illustrierte Broschüre erstellt, die zu einer Art „Zeitreise“ von der jüngsten Vergangenheit des Stadtteils Sondernheim in die Gegenwart einlädt.

Die 72 Seiten starke und mit zahlreichen Abbildungen und Plänen ausgestattete Broschüre ist während des „Guckucksfests“ im alten Gemeindehaus zum Preis von 10 € erhältlich sowie im Kultur- und Besucherzentrum der Stadt im „Weißenburger Tor“ während der Öffnungszeiten.