In der Sommerzeit ist Grillen ein beliebter Brauch, um mit Freunden und Familie das Wetter, die Gemeinschaft und gutes Essen zu genießen. Und es gibt auch hier zahlreiche Möglichkeiten, das Grillen umweltfreundlicher zu gestalten.
Beginnen Sie bei der Grillkohle: Diese stammt oft aus abgeholzten Tropenwäldern, was Lebensraum zerstört und CO2-Speicher vernichtet. Achten Sie daher auf Kohle mit FSC- (Forest Stewardship Council) oder Bio-Siegel aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung. Am besten Kohle aus Europa oder Deutschland beziehen. Klimafreundliche Alternativen dazu sind Briketts aus Olivenkernen sowie Kokos oder Ersatzprodukte aus alten Weinstöcken oder Maisspindeln als Abfallprodukte aus der Landwirtschaft.
Weitere Tipps: Verwenden Sie chemiefreie Anzünder wie Pressholz mit Öl oder Reisig, um krebserregende Stoffe zu vermeiden. Vermeiden Sie Einweg-Geschirr und ersetzen Sie Alufolie und -schalen durch wiederverwendbare Grillschalen aus Edelstahl oder Keramik, Speckstein oder große Blätter, wie z. B. Kohl- oder Weinblätter, um darin Gemüse einzuwickeln. Entsorgen Sie die abgekühlte Holzkohlenasche im Restmüll, da sie Schwermetalle enthalten kann.
Des Weiteren verursacht die Viehzucht rund ein Fünftel der Treibhausgase. Greifen Sie zu regionalem Bio-Fleisch in Maßen und probieren Sie vegetarische Grillvarianten – für ein rundum nachhaltiges Grillerlebnis.