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Germersheimer Stadtanzeiger
Ausgabe 30/2018
Neues aus Tournus
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Kosten für das Jahrtausendjubiläum

Am Dienstag, den 18. Juni wurden in der Stadtratssitzung den Stadträten die geplanten Investitionen für den Bezirk rund um die Abtei St. Philibert vorgestellt. Die Opposition wollte wissen, wann es eine globale Vorstellung über die anfallenden Kosten für das Millenniumjahr geben wird. Bürgermeister Veau antwortete, dass bis 2019 Investitionen für mehr als 500.000 Euro für den Bereich um die Abtei geplant sind. In der nächsten Stadtratssitzung hofft er, ein Programm für das Millenniumjahr präsentieren zu können. Die Kosten dafür veranschlagt Bürgermeister Veau mit weiteren 500.000 Euro, berichtet der Journalist Thomas Borjon. Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, die gesamten Kosten mit der Hilfe von Zuschüssen und Spenden zu finanzieren. Da einige der geplanten Projekte die ganze Stadt betreffen, muss der Kostenanteil für den Abteibezirk separat aufgestellt werden, um dafür gezielte Subventionen erhalten zu können. So wird in der Stadt ein Videoschutz installiert, aber nur ein Teil dieses Pojekts ist für den Bezirk rund um die Abtei bestimmt. Vor dem Millennium wird es eine neue Beleuchtung in der Altstadt geben, eine neue Beschilderung soll die Touristen besser durch die Stadt führen. Geplant ist auch der Kauf von zwei automatisierten WC-Anlagen. Es erfolgen Bauarbeiten in und um die Abtei, sowie die Renovierung der Orgel. Für all dies hofft Tournus auf eine Subvention von 120.000 Euro, berichtet der Journalist. Dabei unterliegt die Realisierung jedes Projekts der Zustimmung der regionalen Abteilung für kulturelle Angelegenheiten, sowie der Überwachung durch die Abteilung Architektur und Kulturerbe des Departements.

Für manche Arbeiten wird es notwendig sein, auf das Ende des Jubiläumsjahres zu warten. Landschaftsgestaltung und Straßenreparaturen erfordern vorbeugende, zeitaufwendige archäologische Ausgrabungen rund um die Abtei Saint Philibert. Deshalb kann mit diesen Arbeiten erst im Jahr 2020 begonnen werden.

Magdalena Walch