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Germersheimer Stadtanzeiger
Ausgabe 33/2019
Neues aus Tournus
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Nutzung des Bootsstegs

Anfang Juni fand im Rathaus ein Informationstreffen über die künftige Regulierung der Nutzung des Quai de Verdun statt.

Erbaut im Jahr 2011, gehörte die nautische Haltestelle zu Voies Navigables de France (VNF), die sie für 7.500 € an die Stadt vermietete, jedoch die Verwaltung sowie die Instandhaltung einem Unternehmen für Bootsverleih übertrug. Im Oktober 2018 änderte sich die Situation und nun ist die Stadt alleiniger Geschäftsführer und wird von VNF aufgefordert die Richtlinien der im Jahr 2011 unterzeichneten Konvention zu befolgen. Um diese durchzusetzen hat die Gemeinde eine Satzung ausgearbeitet, die gut sichtbar am Quai ausgehängt wird. Vor der Abstimmung im Stadtrat, wollte Bürgermeister Bertrand Veau diese Reglung den wichtigsten Interessengruppen vorstellen und ihre Kommentare einholen, berichtet der Journalist Thomas Borjon. Bertrand Veau hat die Tatsache nicht verheimlicht, dass die Annahme dieses Dokuments und die Abschaffung der bis dahin kostenlos genutzten Dienst, der Stadt es erleichtern wird Zuwiderhandlungen gebührenpflichtig zu verwarnen. Auf diese Weise können die dort angeleinten, verlassenen Boote bekämpft und neue saubere Anlegestellen angeboten werden.

Insgesamt wurde die Verordnung positiv aufgenommen, berichtet der Journalist. Die neue Regelung berechtigt Boote, die nicht länger als 15 Meter sind und mit einem Versicherungsschein navigieren, an drei aufeinanderfolgenden Tagen für eine tägliche Gebühr von 8 oder 10 €, vor Anker zu gehen. Das Betreten des Ponton ist für Spaziergänger und für Fischer untersagt.

Einstimmig baten die Anwesenden um eine Ausnahme bei der Anlegezeit sowie für den Tarif. Die Ausnahmeregelung soll für Jacky gelten, der das ganze Jahr über auf seinem Boot wohnt und in ihren Augen der wahre Wächter des Pontons ist.

Magdalena Walch