Kann man die Mittagspause nachhaltig gestalten? - Absolut! Es fängt schon bei der Aufbewahrung des Butterbrotes an. Eine Butterbrotdose ist ein äußerst nachhaltiges Produkt: Immer und immer wieder kann sie benutzt werden; ihre Reinigung erfolgt haushaltsüblich. Hierfür eignen sich Dosen aus Glas oder Edelstahl mit Deckel. Eine Investition, die sich lohnt und die massenhafte Anhäufung von Einmal-Plastiktüten oder Brotpapier gezielt umgeht. Weitere wiederverwendbare Methoden wären z.B. die Nutzung sog. Silikon-Stretchdeckel, die Schalen und Behälter abdichten oder auch Silikonbeutel. Doch nicht nur die geschickte Auswahl der Aufbewahrungsmöglichkeit ist ein erster Ansatz. Natürlich kommt es auch sehr auf den Inhalt an. Nachhaltiges Essen bedeutet zunächst einmal, dass man natürliche Lebensmittel präferiert - lieber gesunde Rohkost in Form von Obst und Gemüse anstatt abgepackte, vorgefertigte Industrienahrung, die meist mit ungesunden Zusatzstoffen angereichert wird. Hier kommen dann auch die Begriffe „Regionalität“ und „Saisonalität“ ins Spiel. Regionale Ware setzt auf wirtschaftliche Prozesse in nächster Umgebung. Es ist hier weniger entscheidend, das allergünstigste Produkt zu kaufen, sondern die Kaufentscheidung basierend auf persönlichem Geschmack, kurzen Transportwegen und saisonaler Verfügbarkeit von Obst und Gemüse zu treffen. Was in unserer Umgebung saisonbedingt zur Verfügung steht, hat z.B. der Pfalzmarkt - Deutschlands größter Umschlagplatz und Marktführer für selbst erzeugtes Obst und Gemüse - übersichtlich als PDF zusammengestellt unter
https://www.pfalzmarkt.de/wp-content/uploads/Saisonkalender-DE-EN.pdf.