Band Liquid © Liquid_VGutting
Band Oldieband©Oldieband_CNuber
Foto: SMohr | Stadt Germersheim
Band Yesterday's Gone©Yesterday's Gone_SHerberger
Foto: BSiegel | Stadt Germersheim
Vom 2. bis 4. September 2023 findet zum 44. Mal das Germersheimer Straßenfest auf dem Kirchenplatz vor der kath. Kirche St. Jakobus statt. Abwechslungsreiche Festtage stehen den Germersheimern und ihren Gästen aus nah und fern wieder am ersten langen Septemberwochenende bevor. Die Stadt Germersheim lädt zusammen mit den teilnehmenden Vereinen, Institutionen und Organisationen wieder zum beliebten Straßenfest alle Feierlustigen zu geselligen Stunden auf dem Kirchenplatz ein. Vor der ehemaligen Klosterkirche Sankt Jakobus, rund um den gleichnamigen Pilgerbrunnen, bewirten rund 20 Bewirtschaftungsstände die Straßenfestbesucher mit allerlei kulinarischen Köstlichkeiten. Um weitgehende Unabhängigkeit vom Wetter zu gewährleisten, beherrscht die Mitte des Platzes ein großes Festzelt mit einer zentralen Musikbühne.
Eröffnet wird das dreitägige Fest am Samstag, dem 2. September um 18 Uhr, durch Bürgermeister Marcus Schaile und Festausschuss-Vorsitzenden Ingo Schneider. Musikalisch eingeläutet wird die Eröffnungsfeier bereits ab 17 Uhr von der Germersheimer Stadtkapelle.
Im Anschluss an die Eröffnung spielt am Samstagabend ab 20 Uhr die beliebte Partyband aus der Südpfalz „Liquid“, die mit viel Herz und Leidenschaft ihr Germersheimer Publikum bereits zum zweiten Mal begeistern kann.
Am Sonntag beginnt der Festbetrieb um 11 Uhr. Bereits um 11:30 Uhr startet das rund dreistündige Frühschoppenkonzert mit leichter Unterhaltungsmusik der „Original Otterstädter Musikanten“. Musikalische Unterhaltung mit der Germersheimer Stadtkapelle gibt es dann im Anschluss von 16 bis 18 Uhr. Am Sonntagabend ab 19 Uhr präsentiert die in Germersheim und Umgebung beheimatete „Oldieband“ ihr Programm zum Mitsingen und Tanzen.
Der Sonntagnachmittag steht in diesem Jahr wieder ganz im Zeichen
der Familie. So lädt das Straßenfest in der Zeit von 14 bis 17 Uhr zum Kindernachmittag ein, bei dem allerhand Interessantes geboten wird.
Ein besonderes Angebot halten die teilnehmenden Vereine am Montag in der Mittagszeit von 11:30 bis 14:30 Uhr bereit. In dieser Zeit gibt es an den Straßenfest-Ständen ein günstiges Mittagessen bzw. reduzierte Preise gegenüber der regulären Speisekarte. Hierzu konzertiert als bereits lieb gewordene Gewohnheit das Germersheimer „Seniorenorchester“ vor den Mittagsgästen.
Am Montagabend versetzt schlussendlich die beliebte Coverband aus der Südpfalz „Yesterday’s Gone“ ab 19 Uhr mit seiner authentischen Livemusik und Spielfreude noch einmal alle Besucher zum Abschluss des 44. Germersheimer Straßenfestes in gehörige Feststimmung und Feierlaune.
Bereits von Beginn an, der auf das Jahr 1978 zurückgeht, entwickelte sich das Germersheimer Straßenfest stetig zu einem wachsenden Publikumsmagnet mit Biergarten-Flair und ausgesprochen familiärem Charakter. Gerade die Germersheimerinnen und Germersheimer schätzen dieses Fest als kommunikativen Mittelpunkt innerhalb des spätsommerlichen Veranstaltungskalenders. Nicht selten trifft man gerade an diesem Wochenende neben den vielen einheimischen und auswärtigen Gästen auch ehemalige Germersheimer, die diese Gelegenheit gerne nutzen, ihre Verbundenheit zur einstigen Heimatstadt zu zeigen. Gefeiert wurde das 1. Germersheimer Straßenfest übrigens innerhalb der damals üblichen „Deutsch-Amerikanischen Freundschaftswoche“. Veranstaltet wurde es von der Stadtverwaltung, der US-Army, der Luftwaffe und dem Heer. Man wollte sich damit bei den Soldaten des deutschen und amerikanischen Militärs bedanken, die ebenfalls im Zug der Freundschaftswoche ihre Kasernentore für die zivile Bevölkerung öffneten und diese mit Tanz, Essen und Ausstellungen willkommen hießen. Ziel des Straßenfestes war es also, die guten Beziehungen der traditionsreichen Garnisonsstadt und deren Bürger zu den deutschen und amerikanischen Streitkräften zum Ausdruck zu bringen.
In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich das Straßenfest zu dem Fest, wie wir es heute kennen. Die provisorischen Verkaufsstände aus Bundeswehrzelten und Stahlrohrkonstruktionen wichen über die Jahre perfekten, teils von den Vereinen in Eigenleistung gestalteten Festbuden.