In unserer zunehmend digitalisierten Welt hinterlassen wir alle einen digitalen Fußabdruck. Dieser umfasst alle Spuren, die wir durch unsere Online-Aktivitäten hinterlassen – vom Surfen über das Streamen bis hin zur Nutzung von Suchmaschinen und zum Speichern von Daten in der Cloud. Diese Aktivitäten verbrauchen alle Energie und Ressourcen und wirken sich daher auch auf das Klima aus. So benötigen Server, Rechenzentren und Netzwerke sehr viel Strom, oft aus fossilen Quellen. Eine Google-Suche verursacht z. B. etwa 0,2 g CO₂, eine Stunde Streaming bereits ca. 36 g CO₂. Zudem bleiben alle unsere Spuren im Netz erhalten und können gespeichert, analysiert oder sogar missbraucht werden. Es empfiehlt sich, immer vorsichtig mit persönlichen, sensiblen Daten zu sein und online nur notwendige Informationen preiszugeben, z. B. bei der Anmeldung auf Websites. Auch sollte man auf jeder Plattform die Privatsphäre-Einstellungen kontrollieren. Den digitalen Fußabdruck kann man verkleinern, indem man regelmäßig online „aufräumt“: Konten, die nicht mehr genutzt werden, sollten geschlossen werden. Zudem sollten Cloud-Daten gelöscht werden, wenn sie nicht mehr benötigt werden. Auch wie viele E-Mails man speichert, verschickt und was man verschickt ist wichtig, denn insbesondere das Versenden von Bildanhang verbraucht sehr viel Energie.