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Germersheimer Stadtanzeiger
Ausgabe 6/2020
Amtliche Bekanntmachungen
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Deutsche Rückkehrer aus Wuhan in Südpfalz-Kaserne optimal versorgt

Keine Gefahr für Anwohner

Am 01. Februar 2020 wurden die Menschen, die zuvor aus Wuhan, China, zurückgeflogen worden waren, vom Flughafen Frankfurt nach Germersheim in die Südpfalz-Kaserne in Quarantäne gebracht. Am Bundeswehrstandort in der Südpfalz-Kaserne wurden durch die Bundeswehr und die Einsatzkräfte alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, um die betreffenden Menschen optimal versorgen zu können. Zu ihrem eigenen Schutz wurden sie vom Amtsarzt des Landkreises Germersheim in der Kaserne unter Quarantäne gestellt und können diese nicht verlassen, bis die Inkubationszeit abgelaufen ist.

Die zwei Personen, die vergangenen Sonntag positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, sind umgehend mit einem speziellen Krankenwagen in die Frankfurter Uniklinik gebracht worden. Aber auch bei ihnen liegen derzeit keine Anzeichen einer Erkrankung vor. Alle anderen Rückkehrer wurden vom Gesundheitsamt als infektionsgefährdet eingestuft, sind aber nicht erkrankt.

Innerhalb der Kaserne ist das Gebäude, in dem sich alle Personen befinden, vollständig abgeriegelt worden, und es gelten besondere Hygienevorschriften. Für das am Standort Germersheim eingesetzte militärische wie zivile Personal sowie für die ehrenamtlichen Helfer vom Deutschen Roten Kreuz und die Germersheimer Bevölkerung besteht kein Grund zur Sorge.

„Der Schutz der Germersheimer Bevölkerung, aber auch der Bundeswehrsoldaten in der Kaserne ist zu jeder Zeit gewährleistet. Ich selbst bin im ständigen Austausch mit dem Landrat, der Kreisverwaltung, dem Gesundheitsamt, dem Roten Kreuz und der Bundeswehr, sodass wir bei jeder Veränderung der Lage angemessen reagieren können“, so der Erste Beigeordnete der Stadt, Dr. Sascha Hofmann, der sich bisher täglich einen Überblick verschaffen konnte. Auch Germersheims Bürgermeister Marcus Schaile, der sich derzeit im Urlaub befindet, wird laufend über den aktuellen Sachstand aus Germersheim unterrichtet.

„Das Virus überträgt sich nur durch Tröpfcheninfektion oder bei direktem Körperkontakt bzw. durch Schmierinfektion. Eine Gefährdung der Germersheimer Bevölkerung kann ausgeschlossen werden, da sich die Menschen in einer kontrollierten und ständig überwachten Umgebung befinden," so Dr. Hofmann weiter. „Durch eine entsprechende medizinische Versorgung, wie sie bei uns gewährleistet ist, führt das Corona-Virus zudem äußerst selten zu einer ernsthaften Erkrankung. Eine Ansteckung über die Luft bzw. Abwässer aus der Kanalisation ist unmöglich. Das haben die hinzugezogenen Amtsärzte sowie renommierte Virologen bestätigt.“

Weitere Informationen zum Rücktransport und den bereits vorgenommenen Maßnahmen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums der Gesundheit unter:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/rueckkehrer.html