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Ausgabe 1/2026
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Aktuelles

Blutbuchenkönigin Silvia, die I. (li.), Bürgermeister Steffen Grimm (2.v.li.), Initiator und Berkaer Bernd Fischer (3.v.re.), Susanne Pautz-Nissen, Fachgebietsleiterin für Tiefbau und Grün (2.v.re.), und Christoph Michael Görg, Ortsteilbürgermeister von Berka (re.) weihten gemeinsam den neuen Gedenkstein ein.

Der Stein erinnert an das Zugunglück vom 8. Mai 1945 in Berka.

Freuen sich über die Erinnerung an ein Stück Sondershäuser Geschichte (v.li.n.re.): Christoph Michael Görg, Ortsteilbürgermeister von Berka, Blutbuchenkönigin Silvia, die I., Bürgermeister Steffen Grimm und Susanne Pautz-Nissen, Fachgebietsleiterin für Tiefbau und Grün

Am 27. November wurde in Berka ein Gedenkstein für die Opfer des Zugunglücks vom 8. Mai 1945 am Bahnhof Berka/Wipper eingeweiht.

Auf Initiative der Sondershäuser Geschichtsforscher Helmut Köhler, Hanna Nagel und Bernd Fischer entstand der neue Gedenkstein, dessen historische Hintergründe heute von Christoph Michael Görg, Ortsteilbürgermeister von Berka, in Erinnerung gerufen wurden.

Am 8. Mai 1945 prallten zwei Züge im Bahnhof Berka/Wipper aufeinander - mit verheerenden Folgen. In mit Benzinkanistern beladenen Güterwagen brach ein Inferno aus, das das Bahnhofsgebäude, ein Wohnhaus gegenüber sowie eine Lokomotive vollständig zerstörte. Das Lokpersonal konnte erst Tage später geborgen werden.

Bürgermeister Steffen Grimm mahnte bei der Einweihung, dieses tragische Ereignis nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Er und Ortsteilbürgermeister Görg dankten Allen, die sich für die Bewahrung dieser Erinnerung eingesetzt haben. Besonders bewegend war, dass auch Zeitzeugen anwesend waren und ihre - wenn auch kindlichen - Erinnerungen an das Unglück teilten.

Der Gedenkstein befindet sich direkt vor dem heutigen Bahnhofsgebäude am Radweg in Berka. Die dazugehörige Geschichte soll in Zukunft auf einer Tafel nachlesbar sein.

Text und Bilder: Janine Skara