Der Bauhof der Stadt Sondershausen demontierte am Mittwochvormittag den in die Jahre gekommenen Kletterturm auf dem Spielplatz am Gottesacker.
Die übrigen Spielgeräte werden weiterhin erhalten und laden zum Spielen ein.
Der Kletterturm auf dem Spielplatz Gottesacker wurde am heutigen Vormittag durch den Bauhof der Stadt Sondershausen abgebaut. Ausschlaggebend für diese Maßnahme war insbesondere die Sicherheit der Kinder.
Das betroffene Spielgerät war bereits über 20 Jahre alt und wies zunehmend bauliche Mängel auf. Die notwendigen Reparaturen gestalteten sich zuletzt immer aufwendiger, sodass eine dauerhafte und sichere Nutzung nicht mehr gewährleistet werden konnte. Zusätzlich bestand durch abgebrochene Starkäste, vor allem in den Herbstmonaten, eine erhöhte Gefährdung für spielende Kinder.
Auch der Zustand des Baumumfeldes erschwerte den weiteren Betrieb. Der Stammfuß war nicht vollständig einsehbar und konnte daher nicht abschließend bewertet werden. Zudem begann die Buche, an der das Baumhaus errichtet war, die untere Plattform zu überwuchern, was umfangreiche Eingriffe erforderlich gemacht hätte. Wiederholte Fälle von Vandalismus trugen zusätzlich zu der Entscheidung bei.
Der Spielplatz Gottesacker bleibt weiterhin geöffnet. Die übrigen Spielgeräte sind mit einem Alter von etwa fünf Jahren vergleichsweise neu und können uneingeschränkt genutzt werden. Das thematische Konzept des Spielplatzes unter dem Motto „Schloss und Fürstentum“ bleibt bestehen.
Die Stadt Sondershausen plant perspektivisch einen Ersatz für den Kletterturm. Eine Umsetzung wird jedoch nicht mehr in diesem Jahr erfolgen.
Text und Bilder: Janine Skara