Bücher über das Leben und den Tod - und alles, was das Leben so groß, tragisch und wundervoll macht ...
Lisa Ridzen: Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
Seit seine Frau im Pflegeheim für Demenzkranke lebt – sind Bos Tage einsam? Sein Kontakt beschränkt sich auf seinen Hund und die täglichen Besuche im Pflegeheim. Sein Sohn kommt dagegen nur selten vorbei, und traut seinem 89-jährigen Vater nichts mehr zu. Jetzt will er ihm auch noch den Hund wegnehmen. Dabei braucht Bo seinen geliebten Vierbeiner so dringend wie noch nie. Warum versteht das niemand? Der drohende Verlust seines Hundes bringt Bo dazu, die Schlüsselmomente seines Lebens zu überdenken. Ein Skandinavische Roman: still, melancholisch über das Älter werden, über Liebe, Verlust und auch über unausgesprochene Konflikte.
Arnaldur Indridason: Am Ende einer Reise
Der historische Roman erzählt die ergreifende Lebensgeschichte des isländischen Nationaldichters Jonas Hallgrimsson, der 1845 nach einem schweren Sturz in Kopenhagener Krankenhaus im Sterben liegt. Auf dem Krankenbett blickt er auf sein bewegtes Leben zurück, seine unerfüllt Liebe und den mysteriösen Tod eines Jugendfreundes. Jonas hat sich nie verziehen, seinen besten Freund im Stich gelassen zu haben, weil er wohlmöglich den falschen Leuten glaubte. Wurde sein Freund damals ermordet?
M.L. Stedman: Ein weiteres Leben
Westaustralien 1958: seit Generationen lebt die Familie der MacBrides auf einer entlegenen Schaffarm. Bis eines Tages ein Unfall alles verändert. Während sein Vater und sein älterer Bruder bei einem Unfall ihr Leben verlieren, übersteht der 17-jährige Matthew das Unglück nur knapp. Doch als er aus dem Krankenhaus entlassen wird, schlägt das Schicksal ein zweites Mal zu. Ausgerechnet nach seiner Rückkehr auf die Farm verliert ein weiteres Mitglied der Familie auf dramatische Weise sein Leben. Matt steht vor einer schmerzhaften Zerreißprobe. Ein Sommerbuch über die unvergängliche Kraft der Liebe, dem Glück, dem Tod - der zum Leben dazu gehört.