Am 25. Februar fand im Pfarrsaal in Ellar ein Vortrags- und Gesprächsabend zum Thema „Christentum und Rechtsradikalismus. Unterscheidung der Geister“ statt. Referent war Günter Harmeling von Pax Christi Rhein-Main. Es war ein Abend, an dem man erkennen konnte, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich (auch) über kontroverse Themen ausgetauscht haben – und dies in einer offenen und fairen Weise.
An diesem Abend wurde am Ende zu auf ein Gesprächsseminar mit dem Titel „Das wird man ja noch sagen dürfen. – Jenseits der Political Correctness“ hingewiesen.
Vor dem Hintergrund, dass in unserer Gesellschaft rechtsextreme Einstellungen sehr zugenommen haben, will das Gesprächsseminar den Versuch unternehmen, den brach liegenden Gesprächsfluss zwischen den Menschen wieder zu ermöglichen.
Dabei soll bewusst angestrebt werden, das Gespräch mit Personen zu suchen, die antidemokratischen Werten zugeneigt sind und diese wieder mit einzubinden.
Hierfür werden die Teilnehmenden gezielt eingeladen, Positionen der „neuen Rechten“ zu diskutieren. Es geht darum, auf beiden Seiten gegensätzliche Meinungen auszuhalten und dennoch – im besten Fall – einen Kompromiss anzustreben. Auch kann am Ende als Ergebnis, dass an dieser Stelle keine Verständigung erreicht werden konnte.
Zum Gesprächsseminar eingeladen sind Menschen, die sich der demokratischen Mitte zurechnen, aber zunehmend auch populistischen Ansichten nahestehen, sowie Menschen, die in ihrem Arbeits- und privaten Umfeld mit populistischen Ansichten konfrontiert sind und diesen etwas entgegensetzen möchten. Maximal 20 Personen sollten teilnehmen, damit sich jeder äußern kann.
Die Moderation des Seminars unterliegt der strikten Neutralität. Ein Experte ist anwesend, der beispielsweise rassistische Äußeren nicht unkommentiert lässt.
Das Seminar, das bei Interesse angeboten wird, ist auf 90 bzw. maximal 120 Minuten begrenzt.
Interessierte können sich ab jetzt anmelden bei:
Peter-Josef Mink, Hinter Lotzenhaus 9, 65620 Waldbrunn-Ellar.