Startschuss für das Wohnungsprojekt: v.l. Anna Kaczmarek-Kolb (Stabsstelle Sozialer Zusammenhalt), Sandra Jente (Leiterin Amt für Stadtentwicklung), Jörg Unützer (Geschäftsführer Gewobau), Christian Schmidt (Stadtplaner), Oberbürgermeister Manfred Wagner, Andreas Viertelhausen (Beauftragter Baudezernat) und Johannes Raabe (Gewobau) (Foto: Stadt Wetzlar)
Auf dieser Freifläche am Wingertsberg soll das neue Wohnquartier entstehen.
Die Stadt Wetzlar kurbelt den Wohnungsbau an. Am Wingertsberg in Wetzlar-Dalheim erfolgt dies erstmals über eine Konzeptvergabe. Dabei knüpft die Stadt den Verkauf des rund 17.000 Quadratmeter großen Geländes an bestimmte Bedingungen bezüglich Stadtentwicklung und bezahlbare Mieten. Den Zuschlag zur Konzeptvergabe hat das heimische Wohnungsbauunternehmen Gewobau erhalten, was am Mittwoch, 25. Februar, vor Ort im Kinder- und Familienzentrum Wetzlar Dalheim (KiFaZ) mit einem Vertrag zur „Anhandgabe“ besiegelt wurde. Die Gewobau hat einen Entwurf für den Bau von 85 Wohnungen unterhalb des KiFaZ vorgelegt, davon 74 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und elf Einfamilienreihenhäuser. Die Wohnungen sollen offen sein für alle Bevölkerungsgruppen, junge Familien, Alleinstehende oder Senioren. 40 Wohnungen sollen barrierefrei sei, 30 Prozent der Wohnungen sollen an Bewohner mit niedrigem Einkommen gehen. Das Projekt soll innerhalb von zwei Jahren verwirklicht werden, wobei auch der von der Bundesregierung beschlossene „Bauturbo“ erstmals in Wetzlar zum Einsatz kommen soll. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, einen zeitaufwendigen Bebauungsplan zu erstellen.