Nimmt nach 33 Jahren Abschied vom Amt des Stadtverordnetenvorstehers: Udo Volck
Verleihung der Ehrenbezeichnung „Städtälteste": v.l. Stadtverordnetenvorsteher Udo Volck, Günter Pohl, Dunja Boch, Matthias Büger, Oberbürgermeister Manfred Wagner, es fehlen: Gabriele Köhlinger und Martin Steinraths (Fotos: Stadt Wetzlar)
Mit Ehrungen und Abschiedsansprachen hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Wetzlar am Donnerstag, 26, März, ihre Wahlperiode beendet. Am 15. März wurde bereits eine neue Stadtverordnetenversammlung gewählt, die sich am Donnerstag, 16. April, konstituiert. Der scheidende ehrenamtliche Stadtverordnetenvorsteher Udo Volck (SPD), der dieses Amt seit 33 Jahren innehat und damit der dienstälteste Vorsteher eines Kommunalparlamentes in Hessen ist, wurde mit der Ehrengabe der Stadt Wetzlar - nach der Ehrenbürgerwürde die zweithöchste Auszeichnung der Stadt - geehrt. Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD) sagte, Volck habe die Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung seit über drei Jahrzenten professionell mit Weitsicht und Gelassenheit geleitet und auch in schwierigen Situationen immer wieder in ein ruhiges Fahrwasser geführt. Mit seiner souveränen, unparteiischen Amtsführung habe Volck der lokalen Demokratie einen großen Dienst erwiesen. Volck war seit 1983 Stadtverordneter und seit 1993 Stadtverordnetenvorsteher der Wetzlarer Stadtverordnetenversammlung.
Außerdem wurde in der Sitzung langjährigen Stadtverordneten und Ortsbeiratsmitgliedern die Ehrenbezeichnung „Stadtältester" verliehen: Dunja Boch (FWG), Dr. Matthias Büger (FDP), Gabriele Köhlinger (CDU), Günter Pohl (SPD) und Martin Steinraths (CDU). Die Geehrten sind seit mindestens 20 Jahren in ihren kommunalpolitischen Ehrenämtern tätig.