Mit einem Darlehensvertrag über 2,3 Millionen Euro von heimischen Banken ist am Dienstag, 16. Dezember, im Wetzlarer Rathaus die Startfinanzierung für das Technik-Mitmachmuseum „Explorikus“ in den Domhöfen gesichert worden. Die Sparkasse Wetzlar und die Volksbank Mittelhessen übernehmen jeweils die Hälfte des Betrages für die Science Center gGmbH, die das Explorikus betreibt. Die Gesellschaft wird zu 70 Prozent von der Stadtentwicklungsgesellschaft SEG und zu 20 Prozent von der Stadt Wetzlar getragen. Zwar seien rund 650.000 Euro an Fördermitteln für das Explorikus eingeworben worden, allerdings seien für die Einrichtung und den Betrieb in den ersten Jahren höhere Mittel erforderlich, erläuterte Science-Center-Geschäftsführer Rainer Dietrich. Zudem dauere es eine gewisse Zeit, bis die Fördermittel ankämen. Sie Stadt Wetzlar bürgt für den Kredit. Das Explorikus rechnet mit rund 60.000 Besuchern im Jahr und soll insbesondere Kinder und Jugendliche ab der fünften Klasse spielerisch mit Technik und Naturwissenschaft in Verbindung bringen. Alleinstellungsmerkmale seien die direkte Verbindung zu heimischen Unternehmen, die durch die Exponate bestünden, und die unterschiedlichen Level, auf denen die Ausstellung erkundet werden könne. Damit biete sich ein mehrfacher Besuch der Schau an, für die auch eine Kooperation mit der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Technischen Hochschule Mittelhessen bestehe.
Freuen sich über die gesicherte Finanzierung des „Explorikus“: v.l. Daniel Steinraths, Anne Rowenta, Stephan Hofmann (alle Sparkasse Wetzlar), Stadtrat Frank J. Kontz, Malte Klingelhöfer (Volksbank Mittelhessen), vorne sitzend: Bürgermeister Andreas Viertelhausen und Lars Witteck (Volksbank) (Foto: Stadt Wetzlar)