300 geladene Gäste, darunter Stadt- und Kreispolitiker, Feuerwehrvertreter und Nachbarn nahmen an der Einweihung teil
Der Neubau des Feuerwehrhauptstützpunkten an der Ernst-Leitz-Straße.
Schlüsselübergabe, v.l. Manuel Rompf, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt, Oberbürgermeister Manfred Wagner, Generalplanerin Simone Mattedi, Feuerwehrleiter Erwin Strunk und Bürgermeister Michael Hundertmark.
Nach einer Bauzeit von zwei Jahren und acht Monaten ist der neue Feuerwehrhauptstützpunkt in Wetzlar am Samstag, 15. August 2026, eröffnet worden. Mit einem Sondersignal fuhren um 10.55 Uhr rund ein Dutzend Feuerwehrfahrzeuge in die neuen Hallen ein. Um kurz nach 12 Uhr erfolgte vor 300 geladenen Gästen die symbolische Schlüsselübergabe der Generalplanerin Simone Mattedi an den Leiter der Feuerwehr Wetzlar, Erwin Strunk, und den Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Wetzlar-Innenstadt, Manuel Rompf. Das neue Domizil der Brandschützer ist ein Haus der Superlative: der dreigeschossige, markant „geknickte“ Baukörper verfügt über eine Fläche von 7.418 Quadratmetern und bieten als Standort für hauptamtliche und freiwillige Feuerwehr Platz für 140 Kräfte. Mit der Atemschutzübungsstrecke des Lahn-Dill-Kreises im Obergeschoss und einem 22 Meter hohen Übungsturm ist das Gebäude zudem ein bedeutender Ausbildungs- und Trainingsstandort. Die Baukosten betragen rund 35 Mio. Euro und machen den Neubau zum teuersten städtischen Hochbauprojekt in der Geschichte Wetzlars. Die Förderung des Landes Hessen beträgt 1,5 Mio. Euro. 22 Fahrzeughallen stehen für die Feuerwehrfahrzeuge zur Verfügung. Neben den Fahrzeughallen und der Atemschutzstrecke verfügt das Gebäude über Werkstätten, Alarmumkleiden die Kleiderkammer der Stadt Wetzlar, Büros, Fitness- und Sozialbereiche, Floriansstube und Schulungsräume. Die traditionellem Rutschschachtanlagen ermöglichen ein schnellstmögliches Ausrücken aus den oberen Geschossen.
Die Ausstellung eines historischen Feuerwehrfahrzeugs an einen gut sichtbaren Standort auf dem Gelände verweist auf Tradition und Geschichte der Wetzlarer Feuerwehr. Der Neubau ist auf dem Gelände des 1982 eröffneten Vorgängerbaus entstanden, der stark sanierungsbedürftig war und abgerissen wurde.
Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD) sieht die Wetzlarer Feuerwehr mit diesem Neubau gut gerüstet für komplexere und häufigere Einsätze in der Zukunft wie etwa bei Unwetterereignissen. Die neue Wache sei ein „Haus für Sicherheit, Zusammenhalt und Zukunft“ und ein Ort der Kameradschaft.
Die Glückwünsche des Landes Hessen überbrachte der Staatssekretär im hessischen Innenministerium, Martin Rößler (CDU)