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Wetzlarer Stadtteilnachrichten
Ausgabe 38/2026
Mitteilungen des Magistrates
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Konferenz zeigt Beispiele für gelungene Integration

Abteilungsleiterin Claudia Hackhausen (Hess. Integrationsministerium) und Oberbürgermeister Manfred Wagner auf der Integrationskonferenz.

In Gesprächsrunden wurden Beispiele für erfolgreiche Integrationsarbeit vorgestellt (Fotos: Stadt Wetzlar)

40 Teilnehmer aus Verwaltung, Verbänden und Initiativen nahmen an der Konferenz teil.

 Beispiele für eine gelungene Integration von Migranten in Wetzlar hat die Integrationskonferenz der Stadt Wetzlar am Freitag, 11. September, im Rathaus in den Mittelpunkt gestellt. Mehrere Migranten erläuterten, wie sie trotz einiger Hürden erfolgreich in der Wetzlarer Stadtgesellschaft angekommen seien. Die Stabsstelle „Vielfalt und sozialer Zusammenhalt“ der Stadt Wetzlar stellte dabei auch eine neue Broschüre „Gut ankommen in Wetzlar“ vor, in der u.a. diese Geschichten beschrieben werden. Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD) sagte, Migration habe Wetzlar positiv mitgestaltet und hob den Wert von „Vielfalt“ mit einem Bild aus der Natur hervor: „Mischwald ist gesünder als Monokultur.“ Wagner nannte die Integrationsarbeit Teil einer langfristigen kommunalen Strategie, die in Wetzlar u.a. als „Modellregion Integration“ seit 2009 eine lange Geschichte habe. Die Abteilungsleiterin für Integration im hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, Claudia Hackhausen, hob den Wert des „Zusammenhalts“ für den Erfolg der Integration hervor. Der Zusammenhalt dürfe nicht durch Ausgrenzung und Diskriminierung gefährdet werden. An der Integrationskonferenz nahmen etwa 40 Vertreter aus Verwaltung, Verbänden, Initiativen und Bürgerschaft teil.