Mit der Zulassung der Wahlvorschläge durch den Wahlausschuss in Wetzlar am Freitag, 16. Januar, befindet sich die Kommunalwahl 2026 auf der Zielgeraden. Neun Parteien und Wählergruppierungen kandidieren für die Wetzlarer Stadtverordnetenversammlung: SPD, CDU, FWG, Grüne, FDP, AfD, Linke, „Die Partei“ und GfW. Von den aktuell im Stadtparlament vertretenen Parteien treten also alle erneut zu Wahl an, mit Ausnahme der Partei „Die Heimat/NPD“. Neu ins Rennen geht die Gruppierung „Gemeinsam für Wetzlar (GfW)“. Gewählt werden außerdem der Kreistag sowie die Ortsbeiräte in den acht Wetzlarer Stadtteilen. Zudem wird der Ausländerbeirat von den ausländischen Einwohnern der Stadt Wetzlar neu gewählt.
Um die 59 Sitze in der Wetzlarer Stadtverordnetenversammlung bewerben sich 277 Kandidaten, davon 93 Frauen und 184 Männer. Die Wahlvorschläge werden detailliert im Rahmen einer öffentlichen Bekanntmachung auf der Homepage der Stadt Wetzlar veröffentlicht. Musterstimmzettel sind ebenfalls auf der städtischen Homepage zu finden.
Die wahlberechtigten Bürger aus Wetzlar erhalten ihre Wahlbenachrichtigung per Post in der 6. Kalenderwoche (ab Montag, 2. Februar). Ab diesem Termin ist auch die Briefwahl möglich. Im Rathaus, Ernst-Leitz-Straße 30, ist ein Wahlbüro eingerichtet, das von Montag, 2. Februar, bis Freitag, 14. März, von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr geöffnet ist, am Freitag vor der Wahl (13. März) jedoch nur bis 13 Uhr. Hier können Wähler ihre Briefwahlunterlagen abholen und auch direkt ihre Stimme abgeben.
Am Wahlsonntag, 15. März, kann in 32 Wahllokalen im Stadtgebiet die Stimme abgegeben werden. Einige Wahllokale in Niedergirmes, Dutenhofen, Garbenheim, Naunheim und Münchholzhausen befinden sich an einem neuen Standort. Eine Liste mit den aktuellen Wahllokalen ist auf der Homepage der Stadt Wetzlar im Internet abrufbar. Alle Wahllokale sind für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte barrierefrei erreichbar.
Am Wahlsonntag sind 377 ehrenamtliche Wahlhelfer im Einsatz. Für diesen Dienst werden noch einige Helfer gesucht. Interessenten können über ein Online-Formular auf der Homepage der Stadt Wetzlar bewerben (unter Rathaus/Politik/Wahlen)
Weitere 336 Wahlhelfer zählen am Montag und eventuell Dienstag nach der Wahl die Einzelstimmen aus, da das Wahlrecht die Möglichkeit zum Kumulieren (Anhäufen von bis zu drei Stimmen auf einzelne Bewerber) und Panaschieren (Verteilen von Stimmen auf mehrere Listen) bietet. Jeder Wähler kann so viele Stimmen verteilen, wie die Stadtverordnetenversammlung Sitze hat: 59. Das Endergebnis der Wahl steht dann voraussichtlich am Dienstag fest. Trendergebnisse sind ab Sonntagabend auf der Homepage der Stadt Wetzlar oder in heimischen Medien abrufbar.