Fiktive Stadtverordnetensitzung
Mit einem dreitägigen Planspiel im Wetzlarer Rathaus haben sich 50 Schüler der August-Bebel-Gesamtschule und der Werner-von-Siemens-Berufsschule vom 16. bis 18. September praxisorientiert mit dem Thema Kommunalpolitik auseinandergesetzt. Dabei wurde die kommunale Gremienarbeit mit Fraktionen, Ausschüssen und einer fiktiven Stadtverordnetensitzung nachgespielt. Die Schüler sollten ihre konkreten Ideen zur Verbesserung der Stadtpolitik in Wetzlar einbringen. Herausgekommen waren 18 Anträge zu Themen wie Busverbindungen, Klimaschutz, Naturschutz, Fahrradverkehr, Sportanlagen, Jugendveranstaltungen oder Ticketpreisen. Für die Ausschusssitzungen stellten sich Paten aus der realen Stadtverordnetenversammlung zur Verfügung. Die fiktive Stadtverordnetensitzung wurde von Andrea Volk (SPD) geleitet. Das Planspiel wurde vom Jugendbildungswerk der Stadt Wetzlar in Zusammenarbeit mit dem Verein „Politik zum Anfassen“ organisiert. Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD) warb unter den Jugendlichen dafür, sich aktiv in die Kommunalpolitik einzumischen und Ideen einzubringen: „Ich würde mir wünschen, dass der ein oder die andere durch dieses Projekt die Bereitschaft entwickelt, in der Zukunft in unserer Stadt aktiv Politik zu machen und unsere Stadt damit mitzugestalten.“
Auftakt