Emma, Lsan und Henry (vlnr). Stolze Gelbgurte.
Archivfoto Zeiskam 2024. Voraussetzung Gelber Gürtel.
Am 11. März war es für drei junge Judokas endlich so weit: Nach monatelanger Vorbereitung stellten sich die sechsjährigen Nachwuchssportler ihrer Prüfung zum Gelbgurt. In den vergangenen Wochen hatten sie mit großem Eifer trainiert und dabei insgesamt 21 Abzeichen gesammelt, die ihren Fortschritt dokumentierten.
In der abschließenden Prüfung wurden Fallen, Werfen und Festhalten noch einmal stichprobenartig überprüft. Alle drei Kinder meisterten diese Aufgaben souverän. Besonders bemerkenswert: Emma, die blind ist, zeigte eine beeindruckende Leistung und bestand ihre Prüfung ebenso sicher wie ihre Trainingskameraden.
Als Anerkennung erhielten die jungen Judokas ihre Urkunden und den heiß ersehnten gelben Gürtel. Natürlich banden sie ihn sofort stolz um und präsentierten sich beim traditionellen Fototermin mit strahlenden Gesichtern.
Mit dem Gelbgurt dürfen die Kinder nun auch an Turnieren teilnehmen. Henry ist bereits für das Osterturnier in Zeiskam gemeldet - ein aufregender nächster Schritt.
Im Judo zeigen die Gürtelfarben den Lernstand eines Judoka. Sie motivieren, machen Fortschritte sichtbar und helfen Trainerinnen und Trainern, Techniken alters- und niveaugerecht zu vermitteln. Jede Farbe steht für einen neuen Abschnitt auf dem Weg des persönlichen Wachstums.