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Waldsolmser Nachrichten
Ausgabe 13/2026
Vereinsnachrichten
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Musikverein Waldsolms: Mitreißendes Jahreskonzert begeistert

Mit abwechslungsreichen Melodien begeisterten die Musiker des Musikverein Waldsolms ihre Gäste

Mit stehenden Ovationen dankte das Publikum den Waldsolmser Musikern für einen kurzweiligen Frühlingsabend

Der Musikverein Waldsolms hat mit seinem traditionellen Jahreskonzert den Frühling eingeläutet. In seiner Begrüßung freute sich Holger Schmidt, dass Musikanten aus zehn weiteren Vereinen das Waldsolmser Orchester verstärkten, das mit seinem abwechslungsreichen Melodien-Reigen das Publikum in der proppenvollen Mehrzweckhalle immer wieder zu Begeisterungsstürmen hinriss.

Charmant führte Judith Marie Waletzko durch das Programm.

Unter Leitung des Dirigenten Jochen Pietzsch zauberten die 47 Musiker zur Eröffnung mit dem Konzertmarsch „Die Sonne geht auf" den Frühling in die Halle und entführten mit dem Konzertstück „Terra di Montagne" in die entrückten Bergwelten.

Die 5. Sinfonie von Ludwig van Beethoven und ein Streifzug durch die Operetten-Melodien von Jacques Offenbach brachten weiteren Schwung in die Reihen der Gäste bevor Tomas Novak gefühlvoll den „Maria-Song" aus der West-Side-Story vortrug und die Musiker mit dem Slow-March „Orion" in die Weiten des Sternenhimmels aufbrachen.

Die musikalische Reise setzte der Waldsolmser Musikverein nach der Pause mit dem Swing „Skyliner" fort. Neue Akzente folgten mit einem schwungvollen Medley von Kurt Gäble zu Udo-Jürgens-Klassikern. Der getragene Pop-Schlager „Somethin' Stupid" - von Anette Hecht und Leo Szabo schwärmerisch interpretiert - führte weiter zum energiegeladenen und mitreißenden Grönemeyer-Medley von Wolfgang Wössner.

Elisa Naumann, Kristina Schusser, Karen Spengler, Anette Hecht und ihren Flöten gehörte als Solistinnen die Bühne beim spritzigen Swing „Flying Flutes". Voll auf ihre Kosten kamen schließlich die Freunde der traditionellen Blasmusik. Der „Böhmische Wind" von Bernhard Ullrich verführte zum Mitschunkeln. Die jubilierende Polka „Alte Freunde" von Hermann Blankenburg - ebenfalls von Martina Pietsch und Katharina Groß begeisternd begleitet - verstärkte das Vergnügen der Fans.

Für etwas Entspannung sorgte das durch Anette Hecht und Leo Szabo verstärkte Vocal-Quartett mit dem Song „Mister Sandmann".

Offiziell verabschiedeten sich die Musiker mit der Polka „Und tschüß, bis bald, auf Wiederseh´n". Aufbruchstimmung vermittelte die Zugabe „An der Europabrücke", die Brahms „Guten Abend, Gute Nacht" etwas einbremste. Mit stehenden Ovationen feierten die Gäste den gelungenen Abend.

Text und Fotos: Helmut Serowy