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Warndt aktuell
Ausgabe 3/2020
Schulen + Kindergärten
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Albert-Einstein-Gymnasium Völklingen

Politik: Mehr als nur Theater? - Kulturelle Bildung am Albert-Einstein-Gymnasium

Noch in der Dunkelheit, um Viertel nach Sieben, fuhren zwei Kleintransporter vor, und innerhalb einer Stunde verwandelte sich die Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums in ein „Theater“. Das Gymnasium hatte das Glück, Ende November als eine von vier Schulen im Saarland das Theaterteam Tempus fugit aus Lörrach begrüßen zu dürfen. Die Durchführung dieses Projektes mit allen Klassen der Klassenstufe 10 wurde durch die Konrad-Adenauer-Stiftung ermöglicht, und zwar im Rahmen des Programms „Demokratie stärken“.

Schauspieler mit theaterpädagogischen Erfahrungen, angehende Theaterpädagogen und Studierende mit Pädagogik/Politik Schwerpunkten und nicht zuletzt Techniker waren an die Schule gekommen, alle agierten routiniert unter der Leitung von Karin Maßen. Maßen, Leiterin des Theaters Tempus fugit, blickt auf über 25 Jahre Theaterarbeit zurück und stellte dem Pressevertreter und den anwesenden Lehrkräften mit Leidenschaft dar, wie die Schüler durch ihre Interaktion beim Theatertag die Möglichkeit erhalten, demokratische Prozesse zu erfahren, zu erleben und ihr eigenes Verhalten zu reflektieren.

Leonie und Judith aus der Klasse 10.1 schreiben zum Projekt: Anfangs waren wir alle sehr skeptisch, da wir keine Idee hatten, was sich hinter einem Theater-Workshop verbirgt. Aber im Endeffekt waren wir alle sehr dankbar für diese große Möglichkeit, sich einmal intensiv mit dem Thema Politik zu beschäftigen, unsere Meinungen zu teilen und die Meinungen anderer Mitschüler anzuhören... Insgesamt war es ein sehr schöner und interessanter Tag mit den Schauspielern.

Schließlich fiel auch die Evaluation des Projektes durch alle Beteiligten in der Summe sehr positiv aus. Die Schulgemeinschaft des Albert-Einstein-Gymnasiums bedankt sich herzlich bei Karin Maßen und ihrem Team. Wir hoffen, dass noch viele Schulen in den Genuss dieses Projektes kommen, und sind der Konrad-Adenauer-Stiftung dankbar, die alle Kosten übernommen hat.