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Amtsblatt der Verbandsgemeinde Hagenbach
Ausgabe 12/2021
Amtlicher Teil
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Giftköder ausgelegt

In unserer Gemeinde kam es die letzten Wochen zu schwerwiegenden Vorkommnissen und Beschwerden, dass in der näheren Umgebung der Ortsgemeinde Giftköder ausgelegt wurden. Dabei wurde auch ein Hund durch einen Giftköder getötet. Die Tiere erleiden dabei einen qualvollen Tod.

Wir wurden von zahlreichen Hundebesitzern angesprochen, auf das Thema hinzuweisen. Es ist leider nicht das erste Mal, dass in Berg und Umgebung Giftköder ausgelegt wurden. Es zeigt aber auch, dass dringend Handlungsbedarf besteht, dagegen etwas zu unternehmen. Das Auslegen von Giftködern ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat bzw. eine Ordnungswidrigkeit. Dem Täter kann eine Freiheitsstrafe oder eine Geldbuße in Höhe von bis zu 25.000 € drohen. Zusätzlich haben Hundehalter die Möglichkeit, Schadensansprüche gegen den Täter geltend zu machen. Die Tierhalter können Strafanzeige bei der Polizei oder der zuständigen Staatsanwaltschaft erstatten. Dies sollte innerhalb einer dreimonatigen Frist erfolgen, da es sich um ein sogenanntes Antragsdelikt handelt und ohne einen entsprechenden Antrag nur verfolgt wird, wenn die Behörde ein öffentliches Interesse sieht.

Wir möchten aber auch an die Hundehalter appellieren, die Hinterlassenschaften ihrer Hunde immer zu entsorgen. Auch Landwirte ärgern sich berechtigterweise über Kot auf ihren Grundstücken. Von Seiten der Gemeinde wurden spezielle Behältnisse an mehreren Stellen in der Gemeinde installiert, damit der Kot dort entsorgt werden kann. Wir möchten bei dieser Gelegenheit nochmals darum bitten, davon auch Gebrauch zu machen. Im Sinne eines fairen und guten Zusammenlebens in unserer Gemeinde sollten wir alles vermeiden, dass gegenseitiges Misstrauen entsteht. Wir bitten daher alle Mitbürger, sich an gültige Regelungen zu halten.