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Amtsblatt der Verbandsgemeinde Hagenbach
Ausgabe 13/2019
Amtlicher Teil
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Bekanntmachung

Beschluss des Gemeinderats der Ortsgemeinde Scheibenhardt zum Satzungsbeschluss des Bebauungsplanes „Am Jakobspfad“ gemäß § 10 BauGB i.V. m. § 24 GemO

Der Ortsgemeinderat Scheibenhardt hat in der Sitzung am 25.09.2018 zunächst die Stellungnahmen, die während der Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange (§ 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGB) vorgebracht wurden, geprüft. Im Anschluss hat der Ortsgemeinderat Scheibenhardt mit Beschluss vom 25.09.2018 den Bebauungsplan „Am Jakobspfad“ in der sich ergebenden Fassung als Satzung (§ 10 BauGB i.V. m. § 24 GemO) beschlossen. Die Begründung zum Bebauungsplan wurde gebilligt. Der Umweltbericht ist ein gesonderter Teil der Begründung.

Mit der Bekanntmachung tritt der Bebauungsplan „Am Jakobspfad“ in Kraft.

Geltungsbereich des Plangebietes:

Der Geltungsbereich ist aus dem beiliegenden Planauszug ersichtlich.

Jedermann kann den Bebauungsplan „Am Jakobspfad“ sowie die Begründung bei der Verbandsgemeindeverwaltung Hagenbach, Bauabteilung, Zi.-Nr. 207, Ludwigstraße 20, 76767 Hagenbach während der Dienststunden einsehen und über den Inhalt Auskunft erlangen.

Frist für die Geltendmachung der Verletzung von Vorschriften:

Unbeachtlich werden gemäß § 215 Abs. 1 S. 1 BauGB

eine nach § 214 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 - 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes und

nach § 214 Abs. 3 S. 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung der Satzung schriftlich gegenüber der Verbandsgemeindeverwaltung, Ludwigstraße 20, 76767 Hagenbach unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind.

Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 S. 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB über die fristgemäße Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für Eingriffe in eine bisher zulässige Nutzung durch diesen Bebauungsplan und über das Erlöschen möglicher Entschädigungsansprüche wird hingewiesen. Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von 3 Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die in § 44 Abs. 3 Satz 1 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

Ferner wird darauf hingewiesen, dass Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der GemO oder aufgrund der GemO zustande gekommen sind, ein Jahr nach der Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen gelten. Dies gilt nicht, wenn

1.

die Bestimmungen über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung, die Ausfertigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind oder

2.

vor Ablauf der vorstehend genannten Frist die Aufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet oder jemand die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschriften gegenüber der Verbandsgemeindeverwaltung, Ludwigstraße 20, 76767 Hagenbach unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht hat.

Hat jemand eine Verletzung nach Nr. 2 geltend gemacht, so kann auch nach Ablauf der vorstehend genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen (§ 24 Abs. 6 GemO). Die Bekanntmachung nach den Rechtsvorschriften des § 10 BauGB beinhaltet auch die förmliche Bekanntmachung der gestalterischen Festsetzungen nach § 88 Abs. 6 LBauO Rheinland-Pfalz.

Hagenbach, den 26.03.2019

Verbandsgemeindeverwaltung