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Amtsblatt der Verbandsgemeinde Hagenbach
Ausgabe 31/2019
Amtlicher Teil
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Unser Dorf wird Zwölfhundert - Gedenkmedaille 1.200 Jahre Berg/Pfalz

Anlässlich der 1200-Jahr-Feier, gibt die Ortsgemeinde Berg eine Gedenkmedaille heraus. Für dieses Projekt konnte der renommierte und erfahrene Medailleur V. Huster, Baden-Baden, gewonnen werden, welcher neben der Gestaltung der Modelle in Handarbeit, auch die Prägung der Medaillen in seiner eigenen Werkstatt vorgenommen hat.

Die Vorderseite zeigt im Hintergrund eine Landkarte, auf der die markante Position des Ortes dargestellt ist. Im unteren Teil der begradigte Rhein, der die Altrheinarme durchzieht, darüber ein höher gesetztes Terrain, als Beginn der Gemarkung Berg. Von links oben fließt der Fluss Lauter ein und teilt sich bei Lauterbourg mit einem Arm zu Berg. Die ehemals befestigten Städte Wissembourg, Lauterbourg und Hagenbach sind historisch dargestellt und mit den Buchstaben W/ L/H markiert. Wie auf einer historischen Karte, wird die Gemeinde Berg ebenfalls auf einem Rund dargestellt, welches die Abbildungen von Kirchturm und Häusergiebeln trägt. Das große B rhythmisiert den Raum und nimmt die Jahreszahlen 819/2019 auf. Im unteren Teil des B, damit graphisch verbunden wie aus einem Mauerwerk, entwickelt sich der Ortsname (B)ERG-e weiter. Berge als Name bei der Gründung im Jahr 819. Oben rechts ist das alte Ortswappen von Berg mit dem Großbuchstaben B für den Ortsnamen Berg, begleitet von drei Rosen, dargestellt, das dem Dorfsiegel vom Jahr 1737 entspricht, welches ab 1966 durch das aktuelle Ortswappen abgelöst wurde. Der Bienwald ziert den Hintergrund. Durch die Darstellung der Lauter, sowie der historischen zeitlichen Einordnung der Gestaltung, lehnt sich die Rückseite der Vorderseite an. In romantischer Szene fließt die Lauter von oben her ein und wird vor dem Mühlrad gestaut. Die Baulichkeiten der Berger Mühle sind teils realistisch, teils abstrahiert dargestellt. Das heutige Gebäude der Mühle stammt aus den Jahren um 1730. Erstmalig wurde die Berger Mühle bereits im Jahr 1404 erwähnt und ist mit Abstand das älteste Gebäude in der Gemeinde Berg und wohl die älteste seit 1404 erwähnte Mühle im Lauter- oder Wieslautertal. Im unteren Bereich verbreitert sich der Lauf und dient den Pferden als Tränke. Im hinteren Bereich sind das Waschhaus, sowie die alte Kirche mit der alten Turmhaube vor der Zerstörung im Jahr 1944 zu sehen. Ergänzt wird das Motiv durch die Darstellung weiterer zur damaligen Zeit wichtigen Wirtschaftszweige, wie der Forstwirtschaft, sowie dem Anbau von Getreide und Tabak. Der Durchmesser der Medaillen in Tombak und Silber, Sterlingsilber, beträgt 36mm. Zusätzlich wird die Medaille mit einer alternativen Textseite und einem Durchmesser von ca. 20,5mm aus Flußgold, mit geripptem Rand, geprägt. Hierfür wurde durch den Goldwäscher M. Common in den Jahren 2017 und 2018 in zwei auf dem Gebiet der Verbandsgemeinde Hagenbach gelegenen Kieswerken das Rheingold gewonnen. Diese Medaillen wiegen ca. 3,6 g bei einem Feingehalt von ca. 928/1000. Diese Stücke sind ebenfalls einzeln nummeriert und lehnen sich an die historische Prägung von Flußgold-Dukaten an. Die maximale Auflage der Medaillen beträgt in Tombak, 120 Ex., Silber, 60 Ex., und Gold, 30 Ex. Ausgegeben werden diese in einem Schweberahmen, Tombak und Silber, bzw. Etui, Gold. Eine Vorbestellung der Medaillen in Tombak, 35 Euro, Silber, 85 Euro, und Gold, 440 Euro, ist bis zum Samstag, dem 31. August 2019 möglich. Anfragen richten Sie bitte an die Ortsgemeinde Berg, Tel. 07273 / 1284 oder per E-Mail Buergermeister@Berg-Pfalz.de).