Titel Logo
Amtsblatt der Verbandsgemeinde Hagenbach
Ausgabe 38/2018
Amtlicher Teil
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Patronatsfest

Am Sonntag, dem 09.09.2018 feierte die Pfarreien-Gemeinschaft Hl. Christophorus in der St. Michaelskirche das Patronatsfest. In der Begrüßungsansprache von Pfarrer A. Pommerening führte er u.a. aus: „Unser Patron, der Hl. Christophorus, trägt den Namen der Christusträger. Er hat sein Leben hingegeben für den Herrn, den er als Kind über den Fluss getragen hat. Kreuzesnachfolge ist allerdings nicht nur eine Aufgabe von den Heiligen und Seligen, sondern auch für uns heute, auch für unsere Weltkirche, die ja gerade in diesen Tagen turbulente Zeiten erlebt. In der Predigt von Pastoralreferent J. Schaarschmidt ging er auf das Sonntagsevangelium ein: Wir sind heute hier als Pfarrei Hl. Christophorus mit ihren Gemeinden weil wir uns zu Gott und zu Jesus Christus bekennen. Durch die Taufe hat er uns in seine Kirche gerufen. Was antworten wir auf die Frage Jesu: Und ihr, für wen haltet ihr mich? Ich denke, wir antworten so ähnlich wie nachher im Glaubensbekenntnis: Ja, du bist Jesus, der Sohn Gottes und wir sind deine Kirche. Wenn wir so antworten, dann stehen viele von uns Christen und oft genug auch wir als Pfarrei oder als Gemeinde in unseren Gedanken ganz an der Seite des Petrus und träumen wie er und die Menschen damals: Wir träumen von den Menschen, die die Kirchen füllen, von Hochämtern mit Weihrauch und Kirchenchor, von unseren glaubwürdigen Oberhirten, die uns führen und sagen, wo es lang geht. Und wir träumen, dass jede Gemeinde wieder ihren eigenen Pfarrer hat, der uns ganz persönlich kennt. Und manchmal wünschen wir uns, dass Gott doch eingreifen und für Recht und Gerechtigkeit sorgen möge. Wenn wir uns als Pfarrei Hl. Christophorus auf den Weg Gottes, auf den Weg der Nachfolge Jesu einlassen, dann müssen wir es tun wie Petrus, zu dessen Grab in Rom die Messdiener unserer Pfarrei in diesem Sommer gepilgert waren: nicht halbherzig, sondern mit Herzblut: aus ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit all unseren Kräften. Die Fürbitten wurden von Gemeindemitglieder der Pfarreien-Gemeinschaft vorgetragen. Von Berger Seite wurde das Thema 1200-Jahr-Feier fokussiert: In einer Gemeinde braucht es verantwortungsbewusste Menschen, die sich tatkräftig für die Gemeinschaft engagieren. Aus Büchelberg kam die Bitte um Wachstum und Gedeihen im persönlichen Leben, im Miteinander mit unseren Menschen und auch beim Wachsen unserer Pfarrei. Aus Hagenbach wurde ein Brot niedergelegt. Ein Brot aus vielen Körnern zu einem Laib, zu einer Einheit geworden. So soll auch unsere Pfarrei zu einer Einheit zusammenwachsen. Wörth beschäftigt sich damit, wie wir am besten die Traditionen der jetzigen beiden Gemeinden unter einen Hut bringen können. Die Kirche in Neuburg erstrahlt seit diesem Frühjahr in neuem Glanz und ist sehr einladend. Dennoch machen wir uns Sorgen darum, wie lange wir wohl noch Gottesdienst feiern können. Scheibenhardt äußerte den Wunsch: schenke unseren Pfarreiangehörigen, ob jung oder alt, die Einsicht, sich neu zu öffnen, um sich in unserer Pfarrei wohlzufühlen und wieder aktiv im Pfarreileben teilzunehmen.

Zusammenwachsen der beiden Kirchenchöre in Harmonie und Eintracht, war das Thema aus Maximiliansau. Musik verbindet. Die Stimmgabel soll symbolisch für diese Harmonie stehen. Der Festgottesdienst wurde feierlich mit dem Chorgesang vom Kath. Kirchenchor St. Cäcilia aus Hagenbach unterstützt. Pfarrer F. Bernatz und Pfarrer Dr. F. J. Boltz feierten gemeinsam mit Pfarrer A. Pommerening den Gottesdienst. Ein Dank geht an alle, die sich in irgendeiner Form am Gottesdienst beteiligten.