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Amtsblatt der Verbandsgemeinde Hagenbach
Ausgabe 40/2019
Amtlicher Teil
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Austausch der Wasserzähler

Bis zum Jahresende wird in der Verbandsgemeinde Hagenbach ein großer Teil der Wasserzähler ausgetauscht. Die Arbeiten werden von den Mitarbeitern der Verbandsgemeindewerke ausgeführt. Sie können sich durch einen Dienstausweis legitimieren. Dass es sich nicht um Personen handelt, die sich missbräuchlich auf die Verbandsgemeindewerke berufen, um sich Zutritt zu den Grundstücken zu verschaffen, kann man auch an den Fahrzeugen erkennen. Die „richtigen“ Mitarbeiter führen einen blauen oder weißen Ford-Transit mit den Kennzeichen GER-VG 98 oder GER-VG 120.

Aus organisatorischen Gründen lassen sich grundsätzlich keine Termine für den Zähleraustausch vereinbaren. Die dazu erforderlichen Arbeiten werden dann ausgeführt, wenn es der sonstige Betrieb der Wasserversorgungsanlagen zulässt. Der wird maßgeblich von unvorhergesehenen Störungen wie Rohrbrüchen und wetterabhängigen Tiefbaumaßnahmen bestimmt. Die Verbandsgemeindewerke bitten deshalb um Verständnis, dass Mitarbeiter grundsätzlich ohne individuelle Vorankündigung vor der Haustür stehen und um Zugang zum Wasserzähler bitten. Der sollte übrigens immer frei zugänglich sein.

Für weitere Informationen stehen die Mitarbeiterinnen bei der Verbandsgemeindeverwaltung unter den Telefon-Nummern 07273 / 941072 (nur vormittags) und 941070 (ganztags) zur Verfügung.

Nur ein Teil der Wasserzähler wird ausgetauscht - auch nach Ablauf des Eichjahres

Wasserzähler, die im Geschäftsverkehr in Gebrauch sind, müssen amtlich beglaubigt geeicht werden. Grundsätzlich gilt diese Beglaubigung bei Wasserzählern sechs Jahre. Allerdings erlaubt der Gesetzgeber auch das sogenannte Stichprobenverfahren. Dies haben die Verbandsgemeindewerke Hagenbach in den letzten Jahren mehrfach und ausschließlich erfolgreich durchlaufen. Bei diesem Verfahren wählt das Eichamt aus einer bestimmten Charge gleicher Bauart und des gleichen Herstellungsjahres einige Zähler aus, die ausgebaut und auf ihre Genauigkeit hin überprüft werden. Sofern die Messfehlergrenzen innerhalb der äußerst geringen Toleranzgrenzen bleiben, gilt die Eichdauer der gesamten im gleichen Versorgungsbereich eingebauten Charge an Zählern um 3 Jahre verlängert. Dieses Stichprobenverfahren kann für einen Zähler nach drei Jahren wiederholt werden. Auch damit haben die Verbandsgemeindewerke sehr gute, weil erfolgreiche Erfahrungen gemacht. Insoweit hat sich der Einsatz von höherwertigen zudem auch noch messgenaueren und weniger störungsanfälligen Zählern mehr als gelohnt und mindestens bezahlt gemacht.