Die VG Herxheim plant zur ökologischen Aufwertung die Renaturierung des Klingbach-Panzergrabens (Panzergraben) innerhalb der Ortslage Herxheim durch Eingriffe im Gewässerverlauf umzusetzen.
Ein erster Schritt ist nun zu überprüfen, ob sich in diesem Areal noch Blindgänger aus dem letzten Krieg befinden.
Es handelt sich dabei um obligatorische Vorbereitungsmaßnahmen, die durchgeführt werden, da im Rahmen der vorausgegangenen Kampfmittelvorerkundung auf Basis einer kombinierten Luftbild- und Aktenauswertung nicht ausgeschlossen werden kann, dass noch Kampfmittel im Untergrund des vorgesehenen Baufeldes vorhanden sind.
Aus diesem Grund finden dort in den kommenden Wochen Messungen zur technischen Kampfmittelsondierung statt.
Hierzu werden Fachkundige zu Fuß mit einer Sonde das Gebiet untersuchen.
Die ferromagnetische Sondierung wird als Standardmessmethode in der Kampfmittelbergung angesehen. Die Untersuchungen werden mit speziellen Messsonden durchgeführt, die Abweichungen im Erdmagnetfeld registrieren und somit Eisenobjekte im Untergrund detektieren können.
Markierte Stellen, welche Anomalien aufweisen, werden anschließend mit einem Bagger aufgegraben. Meistens verbirgt sich dahinter nur alter Stahlschrott.
Sollten im Rahmen der technischen Kampfmittelsondierung verdächtige Objekte im Untergrund identifiziert werden, besteht zunächst kein unmittelbarer Handlungsanlass, da mögliche Blindgänger, die seit nunmehr fast 80 Jahren im Untergrund liegen keine akute Gefahr darstellen, solange diese nicht bewegt werden.
Wir bitten um Verständnis, dass die Bereiche während den Untersuchungen nicht betreten werden dürfen.