Der Ortsgemeinderat Herxheim hat in seiner vergangenen Sitzung und auf Vorschlag von Ortsbürgermeister Sven Koch ein Konzept zur ökologischen Aufwertung der Freifläche „Im Bruch“ beschlossen.
Bereits 2019 hat der Ortsgemeinderat Herxheim die Entscheidung getroffen, die Freifläche „Im Bruch“ keiner Bebauung zuzuführen, sondern sie vielmehr ökologisch und nachhaltig zu entwickeln. Das Gelände ist schon heute die Heimat einer Vielzahl heimischer Vögel, Insekten, Fledermäuse und Amphibien, die teilweise sogar unter Artenschutz stehen. Um die ökologische Entwicklung dieser Freifläche voranzutreiben, hat die Ortsgemeinde Herxheim in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekten Kurt Garrecht eine Konzeptskizze erarbeitet.
Die Konzeption sieht u. a. die Wiederherstellung des Bruchgrabens sowie die Herstellung einer größeren Retentionsfläche vor und lehnt sich damit an Maßnahmen aus dem Starkregenvorsorgekonzept der Verbandsgemeinde Herxheim an. Darüber hinaus sind Gehölzsäume (sog. „Tiny Forests“) und eine Streuobstwiese eingeplant. Um den Naherholungsbereich auch erlebbar zu machen, ist eine Fläche als Bürgergarten sowie ein naturnahes Kindererlebnisfeld eingeplant.
„Die ökologische Aufwertung des Bruches ist ein weiterer Schritt hin zu einer klimaresilienten und klimafreundlichen Gemeinde. Mit dem vorliegenden Konzept verbinden wir Starkregenvorsorge, Artenschutz, Klimaschutz und Naturerlebnis für Jung und Alt“, so Ortsbürgermeister Sven Koch.
Um die Umsetzung des beschlossenen Konzeptes voranzutreiben, wurde die Verwaltung beauftragt, die Grundstücksakquise im Planbereich abzuschließen und Fördermöglichkeiten zu prüfen.