Die Radwanderung vom 28. Juni nach Eggenstein wurde wegen der Hitze auf den 5. Juli verschoben. Wir treffen uns um 9:30 Uhr an der Tabakwiegehalle. Die Tour führt über Rülzheim, Kuhardt, Leimersheim nach Eggenstein zum Andreasbräu (Mittagsrast). Gut gestärkt fahren wir wieder über Neupotz, Rheinzabern, Hatzenbühl nach Herxheim zurück (insgesamt ca. 45 km).
Wir empfehlen zur eigenen Sicherheit, einen Fahrradhelm zu tragen. Alle Wanderfreunde, auch Nichtmitglieder und Gäste, sind zu dieser Radwanderung herzlich willkommen.
Weitere Infos unter www.pwv-herxheim.de im Internet.
Bleiben Sie gesund!
Nein, der Bregenzerwald besteht nicht nur aus Wald, sondern hat beachtliche Berge und herrliche Aussichten in direkter Nachbarschaft des Kleinwalsertales zu bieten. Also machten sich 31 reiselustige Wandererinnen und Wanderer auf den Weg, um schöne Tage in der Gegend zu erleben. Eins vorweg: Das Wetter war die ganze Woche ein Traum! Auf der Hinfahrt wurde zur Mittagszeit die Klosteranlage in Ochsenhausen besichtigt und ein Imbiss im Klostergarten eingenommen, wo an diesem Tag auch ein kleines Fest stattfand, bevor am Nachmittag das Hotel Kreuz in Mellau (ca. 690 m) bezogen wurde. Die erste Wanderung am Montag führte mit Hilfe der Bergbahn auf den 2090 m hohen Diedamskopf. Wer wollte, stieg in der Mittelstation auf 1670 m Höhe aus und wanderte von dort bis zum Gipfel; wem das zuviel war, der konnte natürlich bis nach oben auf 2060 m Höhe auf die Bergstation fahren und von dort aus nach Belieben auf den Gipfel oder den Panoramaweg laufen. Die Aussichten waren vom Hohen Ifen im Kleinwalsertal über die Kanisfluh bis in die Schweizer Alpen zum Säntis herrlich. Am Dienstag wurde in Begleitung von Professor Hammerer die Gegend auf einer Rundfahrt kennengelernt. Über den Hochtannberpass zum mondänen Warth/Lech (kaum was los im Sommer), über den Flexenpass durchs Klostertal ins Montafon, wo auf dem Silberberg nahe Schruns die Mittagspause eingelegt wurde. Hierbei konnte Herr Hammerer nicht nur Wissenswertes vermitteln, sondern auch mit Gesangseinlagen seine musikalische Seite unter Beweis stellen. Weiter ging es durch das Große Walsertal nach Damüls, wo sich der Kreis zum Bregenzerwald wieder schloss. Am Mittwoch ging es mit der Mellaubahn auf das Massiv der Kanisfluh. Auch hier konnte die Wanderung dem eigenen Bedürfnis angepasst werden; Anlaufpunkte boten Kanisalpe, Alpe Wurzach oder der Gasthof Edelweiß unterhalb des höchsten Gipfels der Kanisfluh. Hier konnte man nicht nur Steinböcke (weit entfernt) sehen, sondern auch Ziegen, die von ihrem Hof entlang des Weges plötzlich lautstark beschlossen, die Wanderer zu begleiten. Sämtliche Überredungskünste, sie zum Umkehren zu bewegen, scheiterten kläglich.