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Amtsblatt VG Herxheim
Ausgabe 33/2026
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EWW informiert

Hier gehört nur Grünschnitt hin, keine Bioabfälle: Die Sammelstelle auf dem WertstoffwirtschaftsZentrum Nord bei Edesheim.

Obst- und Gemüseabfälle gehören in den Bioabfall, nicht zum Grünschnitt

Der Eigenbetrieb WertstoffWirtschaft (EWW) des Landkreises Südliche Weinstraße weist darauf hin, dass Obst- und Gemüseabfälle als Bioabfall gelten. Aktuell stellen die Mitarbeitenden auf den WertstoffWirtschaftszentren (WWZ) bei Billigheim-Ingenheim und bei Edesheim vermehrt fest, dass Menschen Obst und Gemüse zusammen mit Grünschnitt abgeben wollen. Werden diese sogenannten Fehlwürfe bei der Annahme nicht erkannt, gelangen sie auf die Grünschnittplätze auf den Wertstoffhöfen. Dort verursachen sie insbesondere in den Sommermonaten klebrige Bodenbeläge sowie schlechte Gerüche und ziehen Insekten und anderes Ungeziefer an.

 

Richtig trennen

Zum Grünschnitt zählen ausschließlich pflanzliche Gartenabfälle wie Rasenschnitt, Laub, Strauch- und Heckenschnitt, Äste sowie Blumen und Stauden. Obst- und Gemüsereste gehören dagegen zum Bioabfall. Privathaushalte können an den WWZ bis zu drei Kubikmeter Grünschnitt kostenlos anliefern. Für darüberhinausgehende Mengen an Grünschnitt werden 25 Euro je Kubikmeter berechnet. Gewerbliche Anlieferungen sind grundsätzlich kostenpflichtig und werden mit 25 Euro pro Kubikmeter abgerechnet. Wer Bioabfälle anliefern will, kann dies auf dem WWZ Nord bei Edesheim gegen geringe Gebühr tun: Eine Tonne (1000 Kilogramm) kostet 51,60 Euro, was bei einer Anlieferung von beispielsweise 20 Kilogramm Obstabfällen rund einen Euro an Gebühren bedeutet. Der EWW bittet alle Anliefernden, organische Abfälle bereits zu Hause sorgfältig zu trennen. Eine korrekte Zuordnung erleichtert die Verwertung und vermeidet zusätzliche Kosten.

Organische Abfälle ohne Kunststoff anliefern

Kunststoffe gehören weder in den Grünschnitt noch in den Bioabfall. Dazu zählen unter anderem Verpackungen, Folien, Pflanzgefäße und Plastiktüten, sowie die sogenannten kompostierbaren plastikähnlichen Tüten. Diese brauchen unter realen Bedingungen außerhalb eines Testlabors einfach zu lange, bis sie verrottet sind. Kunststoffverunreinigungen erschweren die Verarbeitung der organischen Abfälle, verursachen zusätzlichen Sortieraufwand und mindern die Qualität des erzeugten Komposts. Der EWW bittet daher, organische Abfälle ausschließlich lose und frei von Fremdstoffen anzuliefern.

Das kostet eine Biotonne

Wer regelmäßig Bioabfall entsorgen muss, zum Beispiel, weil zuhause nicht kompostiert werden kann, kann beim EWW eine grüne Biotonne gegen geringe Gebühr anfordern. Die "Standardtonne" mit 60 Liter Fassungsvermögen kostet aktuell monatlich 3,80 Euro. Sie wird von April bis einschließlich November wöchentlich geleert, ansonsten 14-täglich.

Öffnungszeiten der WertstoffWirtschaftszentren (Annahmeschluss jeweils eine halbe Stunde früher): WWZ Nord bei Edesheim: montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr und am ersten und dritten Samstag des Monats 8 bis 12 Uhr. WWZ Süd bei Ingenheim: montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr und am zweiten und vierten Samstag des Monats von 8 bis 12 Uhr. Mehr unter www.suedliche-weinstrasse.de/wwz.