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Amtsblatt VG Herxheim
Ausgabe 37/2023
Amtlicher Teil
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Fragestunde zum neuen Brennholzbestellverfahren

am Freitag, 22. September, 16 Uhr

Wie in Ausgabe 32/2023 im amtlichen Teil der Verbandsgemeinde durch den kommissarischen Revierförster Nils Kaiser informiert wurde, hat das Forstamt Haardt beschlossen, das Brennholzbestellverfahren ab der Saison 2023/24 zu digitalisieren.

Am Freitag, 22. September, 16 Uhr, beantwortet Herr Kaiser im Ratssaal des Rathauses Herxheimweyher Fragen zum Brennholzbestellverfahren. Brennholzinteressenten sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.

Anbei auch einige Informationen des kommissarischen Revierförsters zu Forstbetriebsarbeiten aus dem laufendem 3. Quartal und der Ausblick für das 4. Quartal im Gemeindewald Herxheimweyher:

3. Quartal, aktueller Stand und Ausblick

Auf verschiedenen Kulturflächen, d. h. neu bepflanzten bzw. wiederbewaldeten Flächen im Gemeindewald Herxheimweyher wurden junge Bäumchen von Begleitwuchs (Brombeere, Adlerfarn, Kermesbeere, etc.) freigestellt. Dies dient der Unterstützung des Wachstums. Es handelt sich hierbei um Jungbäume verschiedener Baumarten, z. B. Eichen, Rot-Eichen, Hainbuchen und Schwarz- und Hybridnuss. Dieser Vorgang muss im Jahresverlauf mehrfach wiederholt werden.

Ebenso wurden die Hauptwirtschaftswege freigemulcht und von Bewuchs befreit. Wo es notwendig war, wurde das Lichtraumprofil wiederhergestellt. d. h. auf den Weg hängende Äste wurden entfernt.

Im 3. und 4. Quartal wird die im Frühjahr begonnene Jungwaldpflege weitergeführt. Hier werden in entsprechenden Teilen des Waldes junge Zukunfts-Bäume das erste Mal von anderen bedrängenden Bäumen freigestellt. Zur Erschließung der Flächen werden Rückegassen im Abstand von 40 Metern zueinander angelegt.

Ausblick 3./4. Quartal

Je nach Witterung ist die Hauptzeit des Holzeinschlags in allen Gemeinden des Reviers Herxheim-Queichwaldungen derZeitraum von September bis voraussichtlich November/Dezember.

Wenn alles nach Plan läuft, wird Anfang September der Holzvollernter (Harvester) der Firma Steinmüller in das Revier kommen und ca. 1.850 Fm schwaches bis mittelstarkes Holz ernten. Die restliche Starkholzernte im Umfang von ca. 3.000 Fm Laub- und Nadelholz wird durch verschiedene Unternehmer durchgeführt. Beim Nadelholz handelt es sich leider zumeist um Schadholz, abgestorbene und dürre Bäume, die aufgrund des immer weiter voranschreitenden Klimawandels anfallen. Dies trifft auch auf einen Teil des Laubholzes zu, jedoch in viel geringerem Umfang als beim Nadelholz.

Im 4. Quartal werden die eingegangen Brennholzbestellungen verarbeitet. Die Zuteilung der Brennholzpolter an die Kunden erfolgt dann möglichst zeitnah, jedoch bittet der kommissarische Revierförster jetzt schon um Geduld. Da das System des Bestellverfahrens umgestellt wird und wohlmöglich sehr viele Bürger Holz bestellen werden, könnte die Zuteilung der Polter aufgrund des hohen Arbeitsvolumens bis in das Frühjahr des nächsten Jahres andauern. Herr Kaiser persönlich hofft jedoch, das Thema Brennholz noch vor Weihnachten 2023 abschließen zu können.

Ihr Ortsbürgermeister
Dr. Markus Müller