Am Samstag, dem 6. Juni 2026, machte sich eine ca. 20-köpfige Delegation aus Heusweiler auf den Weg nach Saarbrücken, um das Feuer der Hoffnung in Form einer Grubenlampe zum Sportcampus zu tragen. Die Flamme reist auf ganz besondere Weise durch den Regionalverband: Als Grubenlampe – einem Symbol mit tiefen Wurzeln im Saarland – wird sie überwiegend im Tandem-Prinzip weitergegeben und verbindet so Menschen auf ihrem gemeinsamen Weg.
Die Heusweiler Gruppe bestand aus Lehrkräften, Eltern und Schülerinnen und Schülern der Goetheschule Heusweiler. Begleitet wurden Sie von Bürgermeister Thomas Redelberger, Olaf Quirin, dem Behindertenbeauftragten der Gemeinde, sowie weiteren Mitgliedern des Gemeinderats und einer engagierten Begleittruppe. Vorneweg fuhr unser Tandemteam, das aus Ulrich Honecker und seinem, Sohn Julien bestand. Die eigens dafür angefertigte Halterung für die Grubenleuchte sorgte für eine sichere Fahrt.
Die Strecke führte vom Rathaus Heusweiler aus durch eine etwa 22 Kilometer lange Route über Riegelsberg, Malstatt, durch das Stadtzentrum, entlang des Meerwiesertalwegs bis zum Sportcampus Saarbrücken. Das Wetter spielte mit und erlaubte eine angenehme Fahrt, die allen Teilnehmenden sichtbare Freude bereitete. Besondere Unterstützung erhielten wir durch das Riskscha-Team „Radeln ohne Alter“ und einer Escorte des Pedelecteams der Polizei Saarbrücken, die alle sicher zum Sportcampus brachte.
Am Campus begann dann um 18 Uhr der Fackellauf, an dem alle Kommunen des Regionalverbands mitwirkten. Das Läuferteam der Gemeinde Heusweiler trat mit vier Tandem-Läuferteams an und brachte die Grubenlampe sicher ins Ziel. Damit markierte der gemeinsame Lauf den Höhepunkt des Tages. Auch das Selfie mit Sportminister Reinhold Jost machte ersichtlichen allen Spaß.
Für uns steht fest, so Thomas Redelberger „Unsere Gemeinde ist eine offene, inklusive Kommune, die sich aktiv an den Special Olympics im Saarland beteiligt. Wir setzen Zeichen, dass Teilhabe kein Lippenbekenntnis ist, sondern gelebte Praxis im Alltag unserer Gemeinde.“
Vielen Dank an alle Tandemteams, Fackelträger, Mitradler, Läufer und Unterstützer fürs Mitmachen, denn davon lebt Inklusion. Heusweiler hat gezeigt, wir stehen für Inklusion, Teilhabe und gemeinsames Miteinander – Jung und Alt, mit und ohne Beeinträchtigungen.