Auch in diesem Jahr fand wieder die traditionelle Rathauserstürmung am „Fetten Donnerstag“ statt und Bürgermeister Thomas Redelberger musste sich dem Ansturm der Heusweiler Närrinnen und Narren geschlagen geben. Trotz starker Unterstützung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses, seinen Leibwächterinnen und seiner 5 Mann starken Garde konnte er die Regentschaft im Rathaus nicht verteidigen. Die Karnevalsgesellschaften aus Heusweiler, Holz, Kutzhof und Niedersalbach hatten aber auch starkes Geschütz aufgefahren. Unterstützt von den Schützenvereinen aus Heusweiler und Eiweiler sowie dem „Musikverein Harmonie Wiesbach“ starteten sie mehrere Angriffswellen. Mit den Worten: „Männer unn Fraue, ran an die Gewehre, ab jetzt isses sicher e Frage der Ehre, ihr Leit genn jo alles, mir han nix se verliere, zur Not renne ma in ähnfach denne all Diere, schlackere misse denne die Knie, mir kenne do gar kän Diplomatie, Angschd und Bang muss denne jetzt genn, sunschd kumme mir nie meh hie zu me Enn!!!“ versuchten sie den Rathauschef zum Aufgeben zu bewegen. Diese Taktik führte letztlich auch zum Erfolg. Redelberger kapitulierte mit dem Spruch: „Ihr Narre, ich muss jetzt wirklich gestehn, geje die Iwwermacht sinn mir zu klän, mir wolle nit weiter hier anschdvoll verharre unn genn die Regentschaft liewer ab an die Narre!“ Dann übergab er den Schlüssel an Prinzessin Moni, die Erste und die vielen Närrinnen und Narren, die tapfer vor dem Verwaltungssitz ausgeharrt hatten, strömten ins Rathaus. Dort feierten alle Faaseboze bis in den späten Abend. Bis Aschermittwoch hat de Robin jetzt erschmo frei, unn hier regiert: DIE NARRETEI!!!
Wir bedanken uns bei Dustin Zahler (DZ-Veranstaltungstechnik und Webdesign) für die Ton- und Lichttechnik am Rathaussturm.