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Ausgabe 12/2026
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Bürgermeister besucht Jugendzentren der Gemeinde Illingen

Jugend im Dialog

Bürgermeister besucht Jugendzentren der Gemeinde Illingen

Unter dem Motto „Hungrig auf Austausch“: besuchte Bürgermeister Andreas Hübgen Anfang März die Jugendzentren der Gemeinde. Drei Treffen in Wustweiler, Illingen und Hüttigweiler standen auf dem Programm – und überall wurde deutlich: Jugendliche bringen sich aktiv ein, diskutieren auf Augenhöhe und gestalten ihre Jugendzentren mit.

Die Reihe zeigte, wie lebendig Jugendarbeit sein kann, wenn junge Menschen Verantwortung übernehmen, Projekte planen und ihre Ideen direkt einbringen.


Wustweiler: Demokratie zwischen Sofaecke und Mischpult

Den Auftakt machte am 3. März das selbstverwaltete Jugendzentrum in Wustweiler. Statt eines formellen Empfangs wartete auf den Bürgermeister eine vorbereitete Liste mit Anliegen der Jugendlichen – von technischen Verbesserungen bis hin zu Fragen rund um Veranstaltungen im JUZ.

Schnell wurde klar: Beteiligung wird hier schon aktiv gelebt. Die Jugendlichen diskutieren, stimmen ab und entscheiden gemeinsam: Welche Anschaffung ist wichtig? Wofür werden Mittel eingesetzt? Welche Veranstaltung planen wir als Nächstes?

Regelmäßig organisieren sie Partys, Konzerte und Aktionen im Dorf und engagieren sich auch bei Festen der Dorfgemeinschaft. Das Jugendzentrum ist so nicht nur Treffpunkt, sondern ein aktiver Teil des Dorflebens – und ein Ort, an dem demokratische Beteiligung ganz selbstverständlich stattfindet.


Illingen: Burger, Fragen und offener Austausch

Nur zwei Tage später, am 5. März, ging es ins Jugendzentrum Illingen. Unter dem Motto „Hungrig auf Austausch – komm auf einen Burger mit dem Bürgermeister“ trafen sich zahlreiche Jugendliche zu einem gemeinsamen Abend.

Viele halfen schon beim Vorbereiten mit: Es wurde geschnippelt, Burger vorbereitet und der Grill angeheizt. Nach einer kurzen Führung durch das Jugendzentrum – bei der neue Angebote wie der Sportraum oder der Billardtisch vorgestellt wurden – begann der Austausch.

Die Jugendlichen hatten ihre Fragen vorbereitet: von persönlichen Fragen zum Amt des Bürgermeisters bis hin zu Themen aus der Gemeinde, möglichen Jugendprojekten oder aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. In entspannter Atmosphäre entwickelte sich ein offenes Gespräch voller Ideen, Anregungen und humorvoller Momente.


Hüttigweiler: Engagement, Ideen und ein besonderer Grill

Den Abschluss der Reihe bildete am 10. März das Jugendzentrum Hüttigweiler. Schon beim Ankommen fiel der Blick auf einen selbstgebauten Grill aus einem Fass mit großer Metallplatte – ein Projekt der Jugendlichen selbst.

Beim Rundgang durch das JUZ zeigten sie stolz, was sie im vergangenen Jahr mit viel Eigeninitiative umgesetzt haben: selbstgebaute Möbel, umgestaltete Räume und zahlreiche Projekte, die sie eigenständig geplant und realisiert haben.

Beim anschließenden gemeinsamen Grillen wurden viele Themen angesprochen – von Verbesserungen im Jugendzentrum über neue Ideen für Projekte bis hin zu Anliegen aus dem Ort. Der Abend zeigte einmal mehr, wie engagiert Jugendliche sind, wenn sie die Möglichkeit bekommen, ihre Ideen einzubringen.


Wie es jetzt weitergeht

Mit dem Abschluss der Reihe endet der Austausch jedoch nicht. Die angesprochenen Themen, Ideen und Wünsche werden nun vom Jugendbüro der Gemeinde Illingen gemeinsam mit Verwaltung, Politik und den Jugendlichen weiterbearbeitet.

Schritt für Schritt werden die Punkte geprüft, weiterentwickelt und – wo möglich – umgesetzt. Über den Stand der Anliegen wird es regelmäßig Rückmeldungen und weitere Gespräche geben. Auch im kommenden Jahr soll die Reihe fortgesetzt werden. Dann wird gemeinsam geschaut, welche Ideen bereits umgesetzt wurden, welche Themen noch offen sind und welche neuen Anliegen entstanden sind.

Die Reihe hat gezeigt: Wenn Jugendliche gehört werden und ihre Ideen einbringen können, entsteht lebendige Jugendarbeit – und ein echter Austausch auf Augenhöhe.