Kennen Sie noch die alten Papierüberweisungen? Papierüberweisungen sind im Zeitalter des Online-Bankings veraltet und werden von Nutzern des Online-Bankings normalerweise nicht mehr verwendet. Kriminelle jedoch nutzen häufig gefälschte Überweisungsträger, um Bankkonten zu plündern!
Und so funktioniert der Trick der Kriminellen: Die Täter brauchen Ihre IBAN und Ihren Namen. Mit der IBAN lässt sich Ihre Bank ermitteln. Dorthin schicken die Kriminellen dann per Post Papierüberweisungen, mit denen sie mittlere Beträge von Ihrem Konto ins Ausland transferieren. Bei der Bank werden Papierüberweisungen, wenn überhaupt, erst ab einem bestimmten Betrag von einem Menschen geprüft. Beträge unter 1.000 Euro bearbeitet in der Regel eine Maschine, die nicht auf die Unterschrift achtet - da könnte theoretisch auch "Max Mustermann" stehen.
Die Kriminellen schicken oft eine größere Menge solcher Überweisungen, sodass in der Summe auch schnell mal eine fünfstellige Summe ins Ausland verschwinden kann. Dort wird das Geld abgehoben und das Empfänger-Konto aufgelöst, welches von vornherein mit gefälschter Identität eröffnet wurde. Das Geld ist dann weg und die Opfer müssen sich mit ihrer Bank auseinandersetzen und hoffen, dass sie das Geld zurückbekommen.
So können Sie sich schützen:
Alles Gute, bleiben Sie sicher!